Autobahn A99 - Unfall mit LKW

Am Mittwochnachmittag den 11.03. wurde unser VSA zur Verkehrsabsicherung auf der A99 kurz hinter dem Allacher Tunnel alarmiert. Hallo-Muenchen.de berichtet:

www.hallo-muenchen.de/muenchen/haengt-zwischen-wand-und-lkw-unfall-in-muenchen-mazda-94218811.html

Nr. Datum Uhrzeit Ort Meldung Einsatzart Abt.
1 11.03.2026 14:11 A99 Lindau > Salzburg Verkehrslenkung VSA-Einsatz FO

Spektakulärer Unfall in München: Mazda-Fahrer entkommt per Zufall dem Tod

Echt schräger Unfall in München! Das Ganze passierte am Mittwoch, 11. März, gegen 13.15 Uhr. Herbert Glas: „Ich war nach der ambulanten Betreuung eines Patienten auf dem Weg nach Hause.“ 500 Meter nach dem Allacher Tunnel geschah es – Glas: „Ich fuhr auf der linken Spur, Tempo 80. Die Spur in der Mitte war frei, auf der rechten fuhr ein Lkw.“

Plötzlich sei der linke vordere Reifen des Lasters geplatzt, sagt Glas. „Ich hab‘ mir gedacht: Warum zieht der auf einmal in die Mitte – da war es schon passiert. Der Lkw ist in die Leitplanke rein, hat mich mit meinem Auto mitgenommen. Es ging so schnell.“

Sein Glück: Die Leitplanke bestand aus gebogenen Betonteilen. „So wurde das Auto hochgehoben und nicht zerquetscht.“ Glas saß danach noch lange am Steuer. „Ich stand total unter Schock, habe nichts gespürt.“ Plötzlich habe ein Ersthelfer an seine Scheibe geklopft. „Er war von der Freiwilligen Feuerwehr“, sagt Glas. „Er fragte, ob es mir gut geht. Dann sagte er, dass er jetzt den Kofferraum aufmacht, damit ich aus dem Auto komme.“

Auf der Fahrbahn habe er sich erst mal hinsetzen müssen, sagt Glas. Während Polizei und Feuerwehr die Unfallstelle sicherten, habe er auch mit dem ukrainischen Fahrer des spanischen Lkw gesprochen. „Er meinte, es täte ihm total leid.. Die Fotos des eingeklemmten Autos sind von ihm.“ Die Aufnahmen kann er selbst noch immer nicht richtig glauben: „Das glaubt mir keiner.“

Rund zwei Stunden später fuhr Glas weiter – an Bord des Abschleppwagens, das seinen Mazda mitnahm. „Der fuhr mit mir zu seiner Zentrale in Aubing. Und meinte, ich soll auf keinen Fall ans Steuer, weil ich unter Schock stand.“ Herbert Glas fuhr per Taxi nach Landshut – „für 239 Euro“. Daheim habe er geduscht, sei erst danach ins Krankenhaus gegangen. „Dort haben sie mich nach dem Röntgen eine Nacht dabehalten. Die Fortsätze von zwei Brustwirbeln waren gebrochen. Die Ärzte haben aber gesagt, dass die von allein wieder zusammenwachsen.“

Herbert Glas ist bis Anfang April krankgeschrieben. Danach will er wieder ans Steuer und wieder arbeiten: „Das Leben ist lebensgefährlich, heißt es. Da kann immer was passieren.“ Dass er mit dem Schock gut umgehen kann, da ist er sich sicher. „Vor 33 Jahren hat mich ein Patient in der Psychiatrie mit einem Messer angegriffen. Da werde ich diesen Unfall schon verarbeiten.“

Quelle: https://www.hallo-muenchen.de/muenchen/haengt-zwischen-wand-und-lkw-unfall-in-muenchen-mazda-94218811.html