Verletzter Feuerwehrmann auf dem Weg der Besserung

Leider hatte die Abteilung Forstenried beim Einsatz am Mittwoch den 14. November 2018 in der Immenstadter Straße in Neuforstenried einen verletzten Feuerwehrmann zu beklagen. Durch den verheerenden Kellerbrand waren mehrere Personen in den verrauchten Wohnungen und dem massiv verrauchten Treppenraum eingeschlossen bzw. gefangen.

Unser Oberfeuerwehrmann befand sich im Angriffstrupp des Hilfeleistungslöschfahrzeugs der Abteilung Forstenried, das als erstes die Einsatzstelle erreichte. Er betrat mit zwei weiteren Kollegen unter schweren Atemschutz als erste Feuerwehrkräfte das Gebäude und eilte zu mehreren Personen, die sich im vollkommen verrauchten Treppenraum befanden. Sie trafen im 8. Obergeschoss, innerhalb des Treppenraums, mehrere, teilweise vollkommen orientierungslose, Personen an. Er und seine Kollegen begannen umgehend mit der Rettung dieser Personen. Der Oberfeuerwehrmann stützte eine Person beim Weg nach unten. Im Bereich des 2. Obergeschosses musste er diese Person, bei absoluter Nullsicht, stabilisieren um einen Sturz zu vermeiden. Kurz nach dem ihm dies gelang und während er die Person wieder hochzog, stürzte er selber auf der Treppe. Auf Grund des Sturzes erlitt er eine Schulterluxation (Ausrenkung) und, wie sich später herausstellte, auch eine Schulterfraktur am linken Arm. Trotz dieser Verletzung vollendete er seinen Einsatzauftrag noch erfolgreich. Alle ihm anvertrauten Personen kamen unversehrt ins Freie.

Der Oberfeuerwehrmann ist seit diesem Unfall krankgeschrieben und wartet auf seine Operation Ende dieser Woche. Um die Zeit der Genesung zu überbrücken besuchen ihn täglich Feuerwehrfrauen und –männer aus Forstenried. So auch heute im Anschluss an die Maschinistenübung. Neben Kuchen und einem Feuerwehrautoselbstbausatz gab es von den Kollegen noch einen Abspül- und Aufräumdienst als kleines Geschenk.

Wir wünschen Dir für deine bevorstehende Operation und die weitere Genesung alles Gute und hoffen dich bald wieder auf unserem Einsatzfahrzeug zu sehen. Du fehlst uns! Bis dahin wirst du uns natürlich trotzdem noch sehr oft sehen.

An dieser Stelle wollen wir auch noch den Dank unseres Oberfeuerwehrmannes für die hervorragende Versorgung an die Besatzungen des Notarztwagens und des Rettungswagens, sowie dem Krankenhauspersonal weitergeben.

Großübung 2018

Sehr anspruchsvolle Lagen forderten die Kräfte der Abt. Forstenried, der Feuerwache 2, dem Arbeiter-Samariter-Bund, der U-Bahn Wache und der MVG im Rahmen unserer Großübung 2018.

In der Früh begann es im U-Bahnhof Fürstenried-West mit einer technischen Rettung mehrerer Personen. Eine Schlägerei an einem Bahnsteig war die Ursache, dass mehrere Personen beim Einfahren der U-Bahn in das Gleisbett fielen und zum Teil eingeklemmt wurden. Die Einsatzkräfte mussten diese Patienten mit technischem Gerät retten. Diverse Augenzeugen wurden von der U-Bahnwache betreut und in einen separaten Raum verbracht. Hier erlitt ein Zeuge einen Zusammenbruch und wurde im weiteren Verlauf reanimationspflichtig. Die Mitarbeiter der U-Bahnwache begannen umgehend mit den Reanimationsmaßnahmen und wurden durch Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte unterstützt. Beide unter der U-Bahn eingeklemmten Personen wurden befreit und durch den Rettungsdienst abtransportiert.

Direkt nach Ankunft im Feuerwehrhaus wurden unsere Kräfte zu einer Feuermeldung in die Grundschule an der Berner Straße gerufen. Bereits auf der Anfahrt wurden die Kräfte über die Leistelle informiert, dass es sich, bestätigt durch diverse Anrufer, um einen Zimmerbrand handelt. Entsprechend wurde durch die Leitstelle auch die Rettungsdienststufe 3 für diesen Einsatz ausgelöst. Fast zeitglich trafen die ersten Kräfte der Abt. Forstenried und der Feuerwache 2 der Berufsfeuerwehr ein. Während einer Schulveranstaltung kam es zu einem Brand in einer Umkleide im ersten Obergeschoss. Direkt bei Eintreffen der ersten Kräfte befanden sich eine hohe Anzahl an Personen an Fenstern, die auf eine Rettung über Leitern angewiesen waren. Eine Herausforderung, die zuletzt immer häufiger die Feuerwehr München forderte. Im Verlauf des Einsatzes wurden elf Personen durch die Abt. Forstenried und die Feuerwache 2 gerettet und dem Rettungsdienst übergeben.

Fast direkt im Anschluss wurden unsere Kräfte und der Rettungsdienst auf ein Industriegelände gerufen. Bei einem illegalen Autorennen auf dem Gelände verlor ein Fahrer die Kontrolle über sein PKW und drängte seinen Konkurrenten ab. Der PKW rammte ein besetztes Fahrzeug am Rand der Veranstaltung. Der abgedrängte Konkurrent bliebt nach einem Überschlag im Zuschauerbereich liegen. Die ersteintreffenden Kräfte forderten umgehend weitere Unterstützung an. In Summe waren vier Personen in bzw. unter dem Fahrzeug eingeklemmt und mussten aufwendig technisch gerettet werden.

Als es bereits dämmerte wurden unsere Kräfte zu einem Abrissgebäude gerufen. Bei Asbestrückbauarbeiten kam es zu einer Verpuffung chemischer Mittel. Eine Vielzahl an Arbeiter waren auf Grund der anhaltend stattfindenden chemischen Reaktion im Gebäude eingeschlossen oder bewusstlos und mussten gerettet werden. Besonders die Dekontamination der verletzen Personen und der eingesetzten Rettungskräfte stand hier im Fokus.

Diese Übung war nur mit viel Vorbereitung im Vorfeld durchführbar. Ohne das Engagement diverser Behörden, Gebäudeverantwortlicher und Firmen wäre uns die Übung nicht möglich gewesen. Für die große Unterstützung unser besonderer Dank! Besonders bedanken möchten wir uns bei unseren Darstellern, dem Technischen Hausverwalter und der Schulleitung der Grundschule an der Berner Straße, der René Reif Consulting, der Münchner Verkehrsgesellschaft, der Atemschutzwerkstatt der Feuerwehr München und dem Abschleppdienst Josef Eichenseher.

Hier finden Sie einige ausgewählte Bilder der Übung:

Tag der offenen Türe 2018

Der Tag der offenen Tür am 16. Juni 2018 war ein voller Erfolg. Über 2000 interessierte Personen besuchten uns bei hochsommerlichen Temperaturen in der Forstenrieder Allee 177. Ein neuer Besucherrekord auf den wir stolz sind. Die Gäste konnten sich an zahlreichen Ständen über die Aufgabenschwerpunkte, Ausrüstung und Ausbildung der Feuerwehr informieren, oder Fragen zum vorbeugenden Brandschutz stellen. Wie auch schon die Jahre zuvor konnten wir sehr viele interessierte Gäste im Umgang mit einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED), der an jeder Münchner U-Bahnhaltestelle und vielen öffentlichen Gebäuden vorgehalten wird, schulen. Auch auf die inzwischen gültige Rauchmelderpflicht im eigenen Haushalt hinzuweisen war uns sehr wichtig. Die Besucher konnten sich im Rahmen von drei Schaueinsätze (zwei Zimmerbrände und ein Verkehrsunfall) ein Bild über die Vorgehensweise der Feuerwehr machen.

Wir haben uns über Ihr Kommen und den großen Zuspruch riesig gefreut und hoffen Sie auch nächstes Jahr wieder zu unserem Tag der offenen Tür begrüßen zu dürfen!

Wir fahren nach Berlin

Auf Einladung des MdB Michael Kuffer machte sich eine Delegation aus dem Münchner Süden auf den Weg nach Berlin. Die größte Gruppe bildeten Mitglieder der FF Abteilungen Großhadern, Forstenried, Sendling und Solln.

Nach der gemeinsamen Anreise mit der Bahn und einer kurzen Stadtrundfahrt ging es direkt zum Bundeskanzleramt. Die Architektur dieses Bauwerkes beeindruckte die Teilnehmer sehr. Es gab Einblicke in die Bereiche des Bundeskanzleramtes, die man bisher nur aus dem Fernsehen kannte. Kabinettssaal, Pressebereich, Kanzlergalerie und Bankettsaal. Am Nachmittag stand ein Besuch in der Bayerischen Vertretung auf dem Programm, in der dann auch ein Abendessen gab.

Der zweite Tag startete mit einem Besuch im Reichstag. Auf der Besucherbühne des Plenarsaals erhielten die Besucher interessante Informationen über die Arbeit der Parlamentarier. Beim anschließendem Treffen mit MdB Michael Kuffer konnten dann Fragen direkt an den Abgeordneten gestellt werden. Leider war die Zeit sehr schnell vorbei. Ein gemeinsames Gruppenbild hielt das Treffen abschließend auf der Dachterrasse fest. Beim Besuch im Bundesverteidigungsministerium informierte sich die Gruppe dann noch über die Bundeswehr und hatte Zeit Fragen zu stellen. Ganz nebenbei konnte ein Empfang des österreichischen Generals mit militärischen Ehren (Musikcorps und Abschreiten der Ehrenformation ) beobachtet werden. Den Abschluss des Tages bildete eine Schifffahrt auf der Spree.

Am dritten und letztem Tag wurde die Zeit bis zur Rückfahrt mit einem Besuch bei der DB (Deutsche Bahn AG) im 21. Stock des DB Towers am Potsdamer Platz gefüllt. Es blieb aber noch genug Zeit für die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten in der Nähe (z.B. Brandenburger Tor) auf eigene Faust bevor es zum Zug nach München ging.

Wir bedanken uns bei Michael Kuffer und dem Deutschen Bundestag für die Einladung.

[Text A. Sties]

 

Großübung 2017

Die fast zwölfstündige Großübung der Abt. Forstenried fand dieses Jahr am 2. Dezember statt. Elf Einsatzlagen forderten an diesem Tag die mitübenden Einsatzkräfte. Beteiligt waren, neben Kräften der Abt. Forstenried, auch Kräfte der Abteilung Obermenzig, der Berufsfeuerwehr und des Arbeiter-Samariter-Bundes München.

Besonderes Augenmerk lag dieses Jahr neben der lückenlosen Zusammenarbeit unserer Kräfte mit dem Rettungsdienst insbesondere auf der Zusammenarbeit unserer Staffel- bzw. Gruppenführer mit dem Einsatzführungsdienst der Berufsfeuerwehr. Sei es in Form einer Übergabe der Einsatzstelle und Lage oder die grundsätzliche Zusammenarbeit an sich. Dies ist insbesondere bei komplexen Lagen unabdingbar.

Bei den Lagen handelte es sich um Unfälle im U-Bahnbereich, mehrere Verkehrsunfälle, mehrere größere Brände, First Responder-Einsätze (medizinische Notfälle) und diverse weitere technische Einsatzlagen, die das ganze Geschick der Führungskräfte und Feuerwehrleute forderten.

Zusätzlich zu unseren wöchentlichen Abend- und Samstagsübungen konnten wir unsere Einsatzkräfte durch diese Übung weiter intensiv schulen und die Führungsarbeit übergreifend verbessern. Besonders gefreut hat uns die gute und lehrreiche Zusammenarbeit mit den Kollegen des ASB München und dem Beamten des Einsatzführungsdienstes.

Diese Übung war nur mit viel Vorbereitung im Vorfeld durchführbar. Ohne das Engagement diverser Behörden, Gebäudeverantwortlicher und Firmen wäre uns die Übung nicht möglich gewesen. Für die große Unterstützung unser besonderer Dank! Besonders bei der Münchner Verkehrsgesellschaft MVG, der ORT München Forstenrieder Allee 108 – 110 GmbH & Co. KG und dem Abschleppdienst Josef Eichenseher GmbH.

Weiter gilt unser großer Dank den freiwilligen Darsteller für ihr Engagement!

Hier finden Sie einige ausgewählte Bilder der Übung:

 

Sicherheitstag am städtischen Thomas-Mann-Gymnasium München

Am 14. Juli fand erstmalig ein Sicherheitstag am städtischen Thomas-Mann-Gymnasium München für die Klassenstufen 5, 7 und 9 statt. Gestaltet wurde dieser Tag unter Mithilfe der Freiwilligen Feuerwehr München, einigen Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern, die in der Jugendfeuerwehr oder im Schulsanitätsdienst aktiv sind.

In jeweils vier teils praktischen Stationen konnten sich die Klassen umfassendes Wissen zu den Themenblöcken „Verhalten im Notfall oder Brandfall“, „Feuerwehr“, „Verhalten im Straßenverkehr“ und „Erste Hilfe“ aneignen. Als Basis diente das kürzlich in der Freiwilligen Feuerwehr München eingeführte Brandschutzerziehungsmaterial.

Die fünften Klassen erkundeten das Schulgebäude im Rahmen einer Brandschutzrallye und sollten nun jeden Feuerlöscher und Notausgang problemlos finden können. Auch das Spritzen mit einem echten Feuerwehrschlauch stand auf dem Programm. Die Aufgaben der Feuerwehr sowie die Schutzausrüstung wurden vorgestellt und jeder durfte einen echten Notruf für den hoffentlich nie eintreffenden Notfall üben. Um nicht nur vor Feuer sicher zu sein, sondern auch in Sachen Selbstschutz gab es im Rahmen einer Taekwondostunde kleine Tricks zur Selbstverteidigung an die Hand.

Die siebte Klassenstufe durfte selbst an echten Feuerlöschern Hand anlegen und ein kleines Feuer löschen. Dadurch sollte der Umgang mit Feuerlöschern geschult und die Hemmschwelle vor dem Einsatz eines solchen im Notfall minimiert werden. Im Chemiesaal ging es dann um Feuer und die Brandklassen, welche eindrucksvoll mit verschiedensten Experimenten demonstriert wurden. Auch der Bau und die Funktion eines Rauch- und eines Wärmemelders wurden erklärt. Die Erste Hilfe im Alltag war ein großes Thema. So wurden fleißig Druckverbände angelegt, stabile Seitenlage geübt und viele wertvolle Tipps für Ersthelfer gegeben. Kurzfilme der Verkehrswacht sollten noch einmal auf Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam machen. So mancher ertappt sich doch immer wieder selbst, wenn noch schnell beim Überqueren der Straße eine Nachricht getippt wird oder man beim Radeln vergisst, wie leicht man übersehen werden kann.

Die Neuntklässler durften „Feuerwehrluft“ schnuppern und einen eingenebelten Raum wie echte Feuerwehrleute unter Nullsicht absuchen, um die verunglückte Person zu retten. Sie lernten den Einsatz und die Funktion einer Wärmebildkamera kennen, wodurch an den Physikunterricht angeknüpft werden konnte. Beim Feuerlöschertraining durften unterschiedlichste Löscher und Löschtechniken auf Herz und Nieren getestet werden. Bereit standen klassische Wasserlöscher, Schaumlöscher sowie Pulverlöscher. In der Ersten Hilfe Einheit ging es um das richtige Verhalten im Notfall. Außerdem bestand die Möglichkeit eine Übungspuppe zu reanimieren und einen Automatisierten Externen Defibrillator, wie er an jeder U-Bahn-Haltestelle zu finden ist, auszuprobieren. Die Fahrräder der Schüler wurden unter fachkundiger Anleitung durchgecheckt und auf wichtige Verhaltensweisen im Straßenverkehr aufmerksam gemacht.

Zwischen den Themenblöcken gab es eine Brandeinsatzvorführung von der Freiwilligen Feuerwehr München Abteilung Forstenried sowie eine große Fettexplosion. So mancher Schüler oder so manche Schülerin hat an diesem Tag ihr Interesse für den Schulsanitätsdienst oder die Jugendfeuerwehr finden können.

Ein besonderer Dank gilt allen Mitwirkenden für ihr Engagement an diesen besonderen Projekttag. Die Feedbackbögen haben klar ergeben, dass es ein voller Erfolg war und den Klassen neben viel neuem Wissen auch großen Spaß bereitet hat.

Tag der offenen Türe 2017

Der Tag der offenen Tür am 24. Juni 2017 war ein voller Erfolg. Über 1200 interessierte Besucher besuchten uns bei hochsommerlichen Temperaturen in der Forstenrieder Allee 177. Die Gäste konnten sich an zahlreichen Ständen über die Aufgabenschwerpunkte, Ausrüstung und Ausbildung der Feuerwehr informieren, oder Fragen zum vorbeugenden Brandschutz stellen. Wie auch schon die Jahre zuvor konnten wir sehr viele interessierte Gäste im Umgang mit einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED), der an jeder Münchner U-Bahnhaltestelle und vielen öffentlichen Gebäuden vorgehalten wird, schulen. Auch auf die Notwendigkeit von Rauchmeldern im eigenen Haushalt hinzuweisen war uns sehr wichtig. Die Besucher konnten sich im Rahmen von drei Schaueinsätze (zwei Verkehrsunfällen und einem Zimmerbrand) ein Bild über die Vorgehensweise der Feuerwehr machen.

Wir haben uns über Ihr Kommen und den großen Zuspruch riesig gefreut und hoffen Sie auch nächstes Jahr wieder zu unserem Tag der offenen Tür begrüßen zu dürfen!

Führung der Abt. Forstenried

Eins stand vor dem Jahreswechsel schon fest für das neue Jahr, die Abt. Forstenried hat einen neuen stellv. Abteilungsführer. Dominic Dautermann (im Bild rechts) übernimmt zum 01.01.2017 dieses Amt. Er unterstützt damit den amtierenden Abteilungsführer Thomas Engel (im Bild links). Dominic bringt als Leiter der Atemschutzausbildung der gesamten Freiwilligen Feuerwehr München eine extrem hohe Fachexpertise mit. Die Abt. Forstenried ist somit sehr gut für die Zukunft gerüstet.

(v.l.n.r.) Thomas Engel und Dominic Dautermann

Die Abteilung Forstenried nimmt Akku-Hochleistungslüfter in Dienst

Seit letzter Woche ist unser neuer Akku- Hochleistungslüfter der sogenannte BATfan 20 der Fa. Leader im Dienst. Der Akku-Hochleistungslüfter war die große Neuheit auf der Interschutz Messe letztes Jahr und ist eine sinnvolle Weiterentwicklung der bekannten Hochleistungslüftertechnologie, die nun einem maximal flexiblen Einsatz ermöglicht. Der Lüfter ist auf dem HLF verlastet wurde unabhängig von städtischen Mittel über Spenden an unseren Förderverein beschafft. Unser Förderverein hat gemäß Satzung das Ziel die Abt. Forsterneid zu fördern und ermöglicht uns flexible, innovative und unbürokratische Anschaffungen zur Steigerung der Sicherheit für den Münchner Bürger, als auch unsere Einsatzkräfte zu tätigen. Dank seiner Batterie kann der Akku-Hochleistungslüfter ganz autonom im Einsatz im Gebäudeinneren betrieben werden. Weiter muss er nicht an eine elektrische Energiequelle angeschlossen sein, dadurch wird das Risiko eines weiteren Umfalls, wegen liegenden Kabeln, reduziert.  Der Akku-Hochleistungslüfter ist mit Tragegriff- und Gurt ausgestattet und lässt sich von nur einer Person tragen. Der Betrieb ist mit Batterie oder Anschluss ans Stromnetz (die Batterie wird dann gleichzeitig geladen) möglich. Der Akku-Hochleistungslüfter hat eine Betriebsdauer von 20 min, bei einem Gesamtgewicht von 23,5 kg. Er hat nur einen geringen Wartungsaufwand in Form von nur einem Ladevorgang alle 6 Monate. Weiter verfügt der Lüfter über eine Anzeige des Ladezustands der Batterie. Die Abt. Forstenried schaffte den Akku- Hochleistungslüfter federführend mit diversen anderen Abt. der Freiwilligen Feuerwehr München gemeinsam an. Gemeinsame Anschaffungen verringern den Preis und lassen vor allem eine Nutzung sinnvoller Synergien beim Erfahrungsaustausch zu.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Förderverein.

Quelle http://www.leader-group.eu Quelle http://www.leader-group.eu

Großübung 2016

Die Großübung der Abt. Forstenried fand dieses Jahr am 03. Dezember statt. 13 Einsatzlagen forderten an diesem Tag die mitübenden Einsatzkräfte heraus. Beteiligt an der Übung waren, neben der Abt. Forstenried, mehrere Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr (Feuerwache 2) und die Feuerwehr Neuried.

Mit den Kollegen der Feuerwache 2 wurde ein Brand im Keller einer städtischen Schule abgearbeitet. Besonderes Augenmerk lag hier darauf, die lückenlose Zusammenarbeit unserer Kräfte weiter auszubauen. Die Feuerwache 2 und die Abt. Forstenried sind im Regelfall immer gemeinsam in Einsätzen tätig. Ab Mittag wurden diverse Einsatzlagen gemeinsam durch Kräfte der Feuerwehr Neuried und der Abt. Forstenried abgearbeitet. Die im Landkreis München gelegene Feuerwehr Neuried ist die der Abt. Forstenried geografisch gesehen nächstgelegene Feuerwehr. Ziel war es hier besonders, die Zusammenarbeit für gemeinsame Einsätze beider Feuerwehren über die jeweiligen Stadt-  bzw. Gemeindegrenzen hinaus, zu verbessern.

Bei den Lagen handelte es sich um Verkehrsunfälle, Maschinen- und Betriebsunfälle, mehrere größere Brände, First Responder-Einsätze (medizinische Notfälle) und diverse weitere technische Einsatzlagen, die das ganze Geschick der Führungskräfte und Feuerwehrleute forderten.

Zusätzlich zu unseren wöchentlichen Abend- und Samstagsübungen konnten wir unsere Einsatzkräfte durch diese Übung weiter intensiv schulen und die Führungsarbeit übergreifend verbessern. Besonders gefreut hat uns die gute und lehrreiche Zusammenarbeit mit den Kollegen der Feuerwache 2 B und der Feuerwehr Neuried.

Diese Übung war nur mit viel Vorbereitung im Vorfeld durchführbar. Ohne das Engagement diverser Behörden, Gebäudeverantwortlicher und Firmen wäre uns die Übung nicht möglich gewesen. Für die große Unterstützung unser besonderer Dank!

Hier finden Sie einige ausgewählte Bilder der Übung: