Besondere Einsätze 2017

Unwetterbilanz
Freitag, 18. August 2017, ab etwa 20 Uhr Stadtgebiet München

136 zusätzliche Einsätze für die Feuerwehr München im Stadtgebiet – so lautet die Bilanz eines heftigen Unwetters, dass in der Nacht von Freitag auf Samstag über das Stadtgebiet München zog.

Bäume auf den Straßen, Bäume und Äste auf Gehwegen, vollgelaufene Keller, Pkw steckt in überschwemmter Straßenunterführung, so lauteten einige der Einsatzstichworte für die Kräfte der Feuerwehr München gestern Abend bis spät in die Nacht. Im ganzen Stadtgebiet waren die Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr München unterwegs. Glücklicherweise kann vermeldet werden, dass kein einziger Personenschaden aufgrund des Unwetters zu beklagen ist. Durch die Integrierte Leitstelle München wurden zusätzlich zu den Einsätzen im Stadtgebiet noch etwa 80 Einsätze für den Landkreis München disponiert.
Aufgrund des starken Unwetters wurden mehrere Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr zur Überlandhilfe ins Umland der Landeshauptstadt angefordert. So wurde der Großraumrettungswagen zur Unterstützung bei Einsatzstellen in Bad Aibling sowie in Übersee alarmiert. Bei beiden Einsätzen wurde die Besatzung des Fahrzeugs nicht tätig und konnte zügig wieder abrücken.

Der Kran der Berufsfeuerwehr sowie ein Hilfeleistungslöschfahrzeug wurde zur Unterstützung nach Putzbrunn alarmiert. Dort war ein Baum auf ein Hausdach gestürzt und musste mit Unterstützung des Krans beseitigt werden.

Im Laufe des Samstagvormittags werden noch kleinere Einsatzstellen abgearbeitet.

Brand im Krankenhaus Großhadern
Samstag, 15. Juli 2017 , 22.01 Uhr; Marchioninistraße

Gestern Nacht kam es zu einem Brand im Klinikum Großhadern. Pflegekräfte bemerkten Rauch im Gebäude und betätigten umgehend einen Druckknopfmelder. Zeitgleich löste die automatische Brandmeldezentrale aus. Die angerückten Kräfte kontrollierten umgehend die betroffenen Bereiche und stellten eine starke Rauchentwicklung fest. Ausgerüstet mit Atemschutzgeräten und einem C-Rohr drang der erste Trupp zum Feuer vor. Im Flur waren drei Krankenhausbetten in Brand geraten, die schnell gelöscht werden konnten. Glücklicherweise herrscht in diesem Gebäudeabschnitt Nachts kein Betrieb, sodass niemand evakuiert werden musste. Jedoch breitete sich der Brandrauch über alle drei Geschosse aus, weshalb mehrere Atemschutztrupps die Räumlichkeiten, nach Verletzte durchsuchten.  Da eine Überdruckbelüftung nicht möglich war, wurden möglichst viele Fenster geöffnet um das Gebäude zu entrauchen.
Verletzt wurde bei diesem Einsatz niemand.

120 Einsatzkräfte waren nötig um das Gefahrenpotential abzudecken. Sie waren drei Stunden mit den Lösch- und Lüftungsmaßnahmen beschäftigt.
Dank der guten Unterstützung der Klinikleitung konnte der Einsatz störungsfrei verlaufen.

Die Brandursache ist derzeit noch unklar, die Polizei ermittelt.
Der immense Sachschaden kann derzeit von der Feuerwehr noch nicht beziffert werden.

Tote Person bei Zimmerbrand aufgefunden; Ermittlungen wegen eines Tötungsdeliktes
Montag, 15. Mai 2017; 22:38 Uhr; Luganoweg – Fürstenried

Am Montag den 15.05.2017 um 22:38 Uhr wurde die Abteilung Forstenried zusammen mit der Feuerwache 2 in den Luganoweg zu einem Zimmerbrand gerufen. Durch Kräfte der Abteilung Forstenried wurde, nach dem gewaltsamen Öffnen der Türe, eine leblose Person in der stark verrauchten Wohnung vorgefunden und sofort ins Freie verbracht. Die Situation stellte sich jedoch weitaus tragischer dar, siehe hierzu den Pressebericht der Polizei.

Pressebericht des Polizeipräsidiums München: Am Montag, 15.05.2017, gegen 22.40 Uhr, kam es zu einem Polizeieinsatz in einem Mehrfamilienhaus im Luganoweg 15 in Fürstenried. Im 2. Stock des Anwesens wurde durch Nachbarn ein Brand gemeldet.

Nach der Wohnungsöffnung durch die Feuerwehr München konnte festgestellt werden, dass das Feuer bereits erloschen war. In der Wohnung konnte der 35-jährige deutsch-irakische Wohnungsinhaber tot aufgefunden werden. Da sich bei der Tatortaufnahme Anhaltspunkte für einen gewaltsamen Tod des 35-Jährigen ergaben, wurde noch in der Nacht die Mordkommission München sowie die Spurensicherung hinzugezogen.

Nach dem vorläufigen Befund der gerichtsmedizinischen Untersuchung der Leiche ist von einer todesursächlichen Gewaltanwendung vor der vorsätzlichen Brandlegung auszugehen.

Bereits am Sonntag, 14.05.2017, kam es in der Zeit von 22.40 Uhr bis 23.55 Uhr zu zwei Polizeieinsätzen im Tatanwesen, da Hausbewohner schussähnliche Knallgeräusche im Treppenhaus wahrgenommen hatten.

Letztlich konnten durch die hinzugerufenen Polizeibeamten keine diesbezüglichen Feststellungen getroffen und keine konkrete Örtlichkeit lokalisiert werden.

Aufgrund dieser Feststellungen, wird derzeit als wahrscheinliche Tatzeit der Sonntag, 14.05.2017, im Zeitraum zwischen 22.30 und 23:00 Uhr angenommen.

Ob der Brand bereits hier gelegt wurde und seitdem schwelte oder unter Umständen zeitversetzt gelegt wurde, bedarf noch weiterer Ermittlungen unter Einbeziehung eines Brandsachverständigen.
Eine 39-jährige Wohnungsmitbewohnerin des 35-Jährigen und ihr 6-jähriger Sohn konnten nicht angetroffen werden, da sie sich derzeit nicht in München befinden.

Die Ermittlungen dauern an.

Zeugenaufruf:
Personen, die Hinweise zur Aufklärung der Tat machen können, insbesondere zu Wahrnehmungen im Zeitraum von
Sonntag, 14.05.2017, 18.00 bis 24.00 Uhr und/oder
Montag, 15.05.2017, 20.00 bis 22.45 Uhr
im Anwesen Luganoweg 15 in München-Fürstenried und der dortigen Umgebung, werden gebeten sich bei der Mordkommission München unter 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienstelle in Verbindung zu setzten.

Brennt PKW
Freitag, 21. April 2017; 08:37 Uhr; BAB96 (Richtung MUC)

VSA - hochgeklapptAuf der Autobahn A96 Lindau in Fahrtrichtung München ist ein Pkw ausgebrannt. Der Fahrer, des stadteinwärts fahrenden VW Passat, bemerkte einen seltsamen Geruch im Fahrzeug. Er hielt auf dem Pannenstreifen an und kontrollierte den Motorraum. Dort konnte er nichts feststellen und wollte die Fahrt fortsetzen. Beim Öffnen der Fahrertür bemerkte er Rauch aus dem Armaturenbrett aufsteigen.

Die Insassen eines zufällig vorbeifahrenden Krankentransportwagens des Roten Kreuzes sahen ebenso den Brand des Fahrzeuges. Sie alarmierten die Feuerwehr und sperrten die Autobahn. Die anrückenden Kräfte der Feuerwehr München konnten die Rauchsäule schon auf der Anfahrt wahrnehmen. Rasch konnte der Fahrzeugbrand durch einen Atemschutztrupp gelöscht werden.
Verletzt wurde niemand. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden. Während der Löscharbeiten kam es im Bereich der Autobahnabfahrt Sendling zu einer massiven Verkehrsbehinderung. Ein technischer Defekt dürfte die Ursache für das Feuer sein.


Karambolage auf der A 95: Sechs Autos krachen ineinander
Samstag, 4. März 2017; 11:00 Uhr; BAB 95 (Richtung GAP)

Am Samstagmorgen gegen 11 Uhr wurden Einsatzkräfte der Abteilung Forstenried und der Feuerwache 2 auf die Autobahn A95 zu einem gemeldeten Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen alarmiert. Auf der A95 in Richtung Garmisch ereignete sich ein Verkehrsunfall, an dem über sechs Fahrzeuge beteilgt waren. Eingeklemmt wurde jedoch niemand.

Mindestens sieben Personen wurden verletzt. Auch die Polizei, diverse Rettungsdienste und die Autobahnmeisterei Starnberg waren im Einsatz. Ebenfalls im Einsatz war der Rettungshubschrauber Christoph 1 und ein Hubschrauber der bayrischen Polizei.

Die Autobahn musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.

Die Bilder wurden uns von Thomas Gaulke  http://www.fire-foto.de/ zur Verfügung gestellt.

Artikel:
TZ München: https://www.tz.de/muenchen/region/karambolage-auf-a-95-sechs-autos-krachen-ineinander-7455358.html

Merkur München: https://www.merkur.de/lokales/wuermtal/karambolage-auf-a-95-sechs-autos-krachen-ineinander-7455357.html

Abendzeitung: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.sieben-personen-leicht-verletzt-massenkarambolage-auf-a95-autobahn-fuer-stunden-gesperrt.8922648c-ecbc-4909-8fba-32fe579a9d8b.html


Pkw-Lenker kommt beim Abbiegen von der Fahrbahn ab und wird schwer verletzt – Laim
Freitag, 17. Februar 2017; 01:05 Uhr; BAB 96 (Richtung MUC)

Am Freitag, 17.02.2017, gegen 01.00 Uhr, fuhr ein 45-Jähriger mit seinem Opel auf der Ammerseestraße in östlicher Richtung. An der Einmündung zur Westendstraße in welche er nach links einbiegen wollte, verlor er aus bislang unbekannten Gründen die Kontrolle über sein Auto und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

Zunächst stieß er frontal gegen einen Telefonverteilerkasten und durchbrach anschließend einen Absperrzaun. Danach überschlug sich das Fahrzeug und stürzte eine Böschung hinab. Im weiteren Verlauf stieß er gegen die Leitplanke der A 96, wo er zum Stillstand kam.

Bei dem Verkehrsunfall erlitt der Fahrer schwerste Verletzungen und wurde unter laufender Reanimation durch den Notarzt zur stationären Behandlung in ein Münchner Krankenhaus gefahren. +++ Ergänzung, 22. Februar: Wie die Polizei mitteilte, ist der verunglückte Fahrer am 20. Februar seinen schweren Verletzungen erlegen.

An dem Pkw entstand ein Totalschaden von ca. 11.000 Euro.

Für die Bergung des Opels mussten zwei Fahrstreifen der A 96 in Richtung München Stadtmitte gesperrt werden. Es kam zu geringen Verkehrsbehinderungen auf der Autobahn.

Die Bilder wurden uns von Thomas Gaulke  http://www.fire-foto.de/ zur Verfügung gestellt.

Artikel: https://www.tz.de/muenchen/stadt/laim-ort43357/unfall-nahe-a96-pkw-stuerzt-boeschung-hinunter-fahrer-schwer-verletzt-7410997.html

Verkehrsunfall – LKW umgestürzt
Mittwoch, 11. Januar 2017; 03:03 Uhr; BAB 96 (Richtung MUC)

VSA - hochgeklappt Auf der BAB 96 ist heute morgen ein LKW auf Grund des Blitzeises im Bereich der Ausfahrt Blumenau mehrfach in die Leitplanke geschleudert und im weiteren Verlauf umgekippt.

Die Abt. Forstenried wurde mit dem Verkehrssicherungsanhänger als Sonderkomponente zur Absicherung der Einsatzstelle alarmiert und leitete dort federführend und im weiteren Verlauf mit den Verkehrssicherungsanhängern der Feuerwehren Gräfelfing und Planegg eine Vollsperrung ein.
Die Abt. Forstenried war über 4 Stunden im Einsatz.

Die Bilder wurden uns von Thomas Gaulke  http://www.fire-foto.de/ zur Verfügung gestellt.

Artikel: https://www.merkur.de/lokales/muenchen/west/a96-blumenau-lkw-geraet-auf-eisplatte-ins-schleudern-7208706.html

Silvesterbilanz 2016/2017
Samstag / Sonntag, 31. Dezember 2016 / 1. Januar 2017; München

Die Abteilung Forstenried war während der Silvesternacht stark gefordert. Die zwei spektakulärsten Einsätze waren der Dachstuhlbrand in der Chiemgaustraße (siehe Bericht darunter) und der Brand eines Mülltonnenhauses mit sechs Großraummülltonnen und angrenzender Garagenbebauung im Innenhof einer Wohnsiedlung im Stadtteil Giesing. Das Mülltonnenhaus wurde durch einen Truppe unter schweren Atemschutz gelöscht, der Dachbereich geöffnet und das Bauwerk mittels Akkuhochleistungslüfter entraucht. Weiter wurde die anschließende Garagen gewaltsam geöffnet und Einrichtungen an den Wänden gekühlt.

Die offizielle Silvesterbilanz der Feuerwehr München: Erwartungsgemäß war auch die diesjährige Silvesternacht ein einsatzstarker Auftakt in das Jahr 2017. Die Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehr München hatten bis in die Morgenstunden 190 Einsätze (Vorjahr 144) zu bewältigen. Im wortwörtlichen Sinne fuhren die Einsatzkräfte der Feuerwehr München im Minutentakt die Einsätze.
Das Einsatzaufkommen umfasste den ganzen Bereich der üblichen Meldebilder, im Besonderen aber vermehrt Kleinbrände von Aschentonnen und auf Balkonen.
Sehr Zeitaufwendig waren die Löscharbeiten bei einem Dachstuhlbrand in Perlach, der die Feuerwehr München mehrere Stunden beschäftigte.
Auch der Rettungsdienst hatte wieder viel zu tun. Allerdings sind auch hier die Zahlen leicht angestiegen. So wurde in den letzten 24 Stunden der Rettungsdienst 1029 (Vorjahr 914) mal tätig.
Die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr München bearbeitete in den vergangenen 24 Stunden 1982 Einsätze (Vorjahr 1768).

Dachstuhlbrand
Sonntag, 01. Januar 2017; 00.00 Uhr; Chiemgaustraße

Bereits 32 Sekunden nach Mitternacht wurden die Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache in die Chiemgaustraße gerufen. Dort war auf einem Balkon ein Feuer ausgebrochen. Als die Einsatzkräfte eintrafen war das Feuer bereits auf die Wohnung übergesprungen. Es wurde ein Trupp unter Atemschutz zum Innenangriff eingesetzt. Ein Weiterer leitete Löschmaßnahmen über eine Drehleiter ein. Trotz schnellen Eingreifens konnte aber ein Überschlag des Feuers auf den Dachstuhl nicht verhindert werden. Die Einsatzkräfte waren noch mehrere Stunden damit beschäftigt die Dachhaut zu kontrollieren. Personen waren nicht in Gefahr. Der Schaden wurde vom Einsatzleiter auf zirka 200.000 Euro beziffert.