Besondere Einsätze 2016

Rauchentwicklung im U-Bahntunnel
Freitag, 28. Oktober 2016; 07.21 Uhr; Guardinistraße

image013Am Freitag früh wurden wir zur Unterstützung zum Brand im U-Bahnbereich nach Großhadern alarmiert. Im weiteren Verlauf wurde ein Löschfahrzeug der Abt. Forstenried zur Wachbesetzung auf die FW2 und ein Weiteres zur Wachbesetzung auf die FW6 disponiert.

Hier der offizielle Pressebericht der Branddirektion München:

Heute morgen gegen sieben Uhr haben zwei Mitarbeiter der U-Bahnwache Brandgeruch sowie eine leichte Rauchentwicklung an der U-Bahnhaltestelle Holzapfelkreuth wahrgenommen. Die Mitarbeiter stellten fest, dass es aus einer Dehnfuge zwischen den Betonblöcken des Rettungssteges stark rauchte.

Sie informierten sofort die U-Bahnleitstelle, welche sogleich das betroffene Gleis zwischen den Haltestellen Westpark und Holzapfelkreuth sperrte. Zeitgleich setzte diese einen Notruf an die Integrierte Leitstelle ab. Beim Eintreffen der alarmierten Kräfte der Feuerwehr München war bereits der Notausstieg Ecke Erwalderstasse- und Kochstrasse durch die beiden Mitarbeiter geöffnet worden. Dadurch war den Einsatzkräften ein schneller Zugang zu der betroffenen Tunnelröhre möglich. Da sich jedoch die Schadensstelle weiter im Tunnelinneren befand, war ein längerer Anmarsch und eine nicht unbeachtliche Menge an Schlauchmaterial erforderlich. Insgesamt wurden 240 Meter Schlauchmaterial zur Brandstelle verlegt. Der vermutlich durch Funkenflug verursachte Schwelbrand einer Dämmplatte konnte mit einem Strahlrohr schnell abgelöscht werden.

Um den betroffenen Tunnel rauchfrei zu bekommen, wurden zwei Leerzüge angefordert. Diese fuhren dann in Begleitung durch jeweils einen Atemschutztrupp der Feuerwehr durch die Schadröhre. Aufgrund des dadurch entstanden Luftzuges, konnte um etwa 8.40 Uhr der Tunnel rauchfrei gemeldet und somit der U-Bahnbetrieb wieder voll umfänglich aufgenommen werden.

 

Blitzartiges Handeln verhindert Inferno
Freitag, 09. September 2016; 18.15 Uhr; BAB 95

VSA - hochgeklapptZu einem sehr brenzligen Einsatz mussten die Kräfte der Feuerwehr München am gestrigen Freitagabend auf die Autobahn in Richtung Garmisch-Partenkirchen ausrücken.
Ein aus München kommender Gefahrguttransport bemerkte kurz nach der Autobahnauffahrt, dass seine Bremse glühte. Er stoppte seinen mit Benzin und Diesel beladenen Boliden auf dem Standstreifen. Sofort setzte der Fahrer einen Notruf bei der Integrierten Leitstelle ab und versuchte mit einem Pulver-Feuerlöscher erste Löschmaßnahmen einzuleiten. Ein vorbeifahrender Werkstattwagen, bemerkte das offene Feuer, dass aus der Verkleidung des LKW´s flackerte. Er reagierte blitzartig und unterstützte seinen Brummi-Kollegen mit einem eingebauten Wassertank bei den Löschversuchen. Dieses geistesgegenwärtige Handeln verhinderte eine stärkere Brandausbreitung und somit ein größeres Inferno. Die alarmierten Kräfte der Berufsfeuerwehr, sowie der Freiwilligen Feuerwehr sicherten die Unfallstelle mit einem Verkehrssicherungsanhänger ab. Die immer noch glühende Bremse wurde mit verschiedenen Löschmittel und unter Kontrolle einer Wärmebildkamera langsam abgekühlt. Ein Spezialunternehmen brachte den beschädigten Gefahrguttransporter zum nächstgelegenen Rastplatz und pumpte die gefährliche Ladung in einen anderen Transporter.

Gartenlaube in Vollbrand
Freitag, 29. Juli 2016; 3.01 Uhr; Stäblistraße

Schon von weitem sahen die Einsatzkräfte den Feuerschein über der Kleingartenanlage in Forstenried.
Eine circa 20qm große Gartenlaube mitsamt ihrem Inhalt stand in Vollbrand.
Um ein Übergreifen auf benachbarte Parzellen zu verhindern, wurden sofort drei Löschrohre eingesetzt. Nach abschließender Glutnestkontrolle mit der Wärmebildkamera wurde die Einsatzstelle der Polizei übergeben.
Der Sachschaden liegt bei mindestens 25.000 €.

Küchenbrand in Fürstenried
Samstag, 11. Juni 2016; 21:27 Uhr; Züricher Straße

image002Am Samstagabend ist bei einem Küchenbrand ein Schaden von etwa 15.000 Euro entstanden. Bei dem Versuch, brennendes Öl mit Wasser zu löschen, geriet eine Dunstabzugshaube in einer Küche in Brand. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwache Sendling sowie der freiwilligen Feuerwehr haben sich die betroffenen Personen bereits selbst in Sicherheit gebracht. Die brennende Dunstabzugshaube löschte ein Trupp unter schwerem Atemschutz. Zudem kontrollierte die Feuerwehr alle benachbarten Wohnungen. Anschließend wurde ein Hochleistungslüfter eingesetzt, um den Brandrauch aus den betroffenen Räumlichkeiten zu entfernen. Die Mieter der betroffenen Wohnungen wurden von Rettungsassistenten der Feuerwehr ambulant versorgt.

Neben elektrischen Defekten von Küchengeräten gehören brennendes Fett bzw. Öl gehören zu den häufigsten Brandursachen in der Küche. In diesem Zusammen weisen wir auf Folgendes hin: Löschen oder kühlen Sie heißes oder brennendes Fett / Öl niemals mit Wasser! Durch die hohe Temperatur des brennenden Fettes / Öls verdampft das Wasser schlagartig und das Fett / Öl spritzt explosionsartig hoch. Dies führt unter Umständen zu lebensgefährlichen Verbrennungen und zu einer Brandausbreitung.

Deshalb empfehlen wir:
Decken Sie brennende Fette / Öle in Töpfen bzw. Pfannen mit einem passenden Deckel ab. Dem Feuer wird somit der Sauerstoff entzogen und es erlischt. Entfernen Sie die Abdeckungen jedoch nicht voreilig. Durch die eventuell noch vorhandene Hitze kann sich das Fett bei erneuter Sauerstoffzufuhr erneut entzünden!

Zimmerbrand fordert Todesopfer und zwei Verletze
Samstag, 28. Mai 2016; 9.33 Uhr; Gmunder Straße

DSC_7523Bei einem Zimmerbrand im Stadtteil Obersendling ist heute Vormittag ein Mann ums Leben gekommen. Zwei weitere Personen wurden mit einer Rauchgasvergiftung in eine Münchner Klinik transportiert.
Gegen halb Zehn bemerkten Personen eines Wohnheimes eine starke Rauchentwicklung und alarmierten umgehend die Feuerwehr. Als die ersten Kräfte der Feuerwehr an der Einsatzstelle eintrafen, war eine starke Rauchausbreitung im Stichflur des zweiten Obergeschosses wahrnehmbar. Der Einsatzleiter forderte daraufhin weitere Einheiten von Feuerwehr und Rettungsdienst nach. Mehrere Trupps gingen zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude. Sie fanden in einem Einzimmerappartement brennende Einrichtungsgegenstände und eine brennende Matratze mit einer darin liegenden Person vor. Für diese kam leider jede Hilfe zu spät. Zeitgleich wurde über die Drehleiter eine weitere Person aus dem verrauchten Gebäudeteil gerettet. Weitere Trupps kontrollierten den Rest des Gebäudes und brachten sämtliche Bewohner ins Freie. Diese wurden durch den Rettungsdienst gesichtet und dann im Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr untergebracht. Eine fünfzig Jahre alte Dame sowie ein 60-Jähriger wurden mit einer Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst in eine Münchner Klinik transportiert.
Der Brand beschränkte sich auf das Appartement und konnte schnell abgelöscht werden. Der verrauchte Gebäudeteil wurde mit einem Hochleistungslüfter entraucht.

Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen übernommen.

Frau stürzt aus Unachtsamkeit in den Gleisbereich der U-Bahn und wird schwerstverletzt
Freitag, 22. April 2016; 16:10 Uhr; Basler Straße

Basler Str

Eine 26jährige Münchnerin ging am Freitagnachmittag, 22.04.2016, kurz nach 16.30 Uhr den Treppenabgang des U-Bahnhofs Basler Straße hinab. Am Bahnsteig angekommen achtete sie nicht auf ihren Weg und ging schräg in Richtung Gleisbereich. Dort machte sie einen Schritt ins Leere, stürzte in den Gleisbereich und kam bäuchlings zwischen den Gleisen zu liegen. In diesem Augenblick fuhr eine 51jährige Zugführerin mit der U3 in Richtung Innenstadt in den Bahnhof ein. Trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung fuhr die U-Bahn über die im Gleisbereich liegende Frau hinweg. Dabei berührte die 26jährige den Stromabnehmer der U-Bahn, so dass sie durch die Berührung einen Stromschlag bekam. Sie erlitt hierbei schwerste Verbrennungen am Rücken und Ellenbogen und erlitt einen Herzstillstand. Nachdem die U-Bahn zurückgezogen worden war, wurde die Münchnerin aus dem Gleisbereich geborgen und sofort reanimiert.

Die Reanimation war erfolgreich, so dass die 26 jährige schwerstverletzt in eine Münchner Klinik gebracht wurde und dort derzeit ärztlich versorgt wird.

 

Heftiger Kellerbrand in Wohnblock
Samstag, 30. Januar 2016; 1.54 Uhr; Forstenrieder Allee

image014Heute in den frühen Morgenstunden wurde die Abteilung Forstenried mit den Feuerwachen 2,3,1,6 und der Abteilung Großhadern in die Forstenrieder Allee zu einer Rauchentwicklung alarmiert. Vor Ort wurde ein Kellerbrand mit verschiedenen Brandstellen vorgefunden. Die Abteilung Forstenried leitete die Brandbekämpfung im Untergeschoss ein und setzte insgesamt 23 Atemschutzgeräteträger zur Brandbekämpfung und Personenrettung ein. Es waren drei Fahrzeuge der Abteilung Forstenried vor Ort. Parallel zur Brandbekämpfung wurde direkt im Kellerzugang durch die Abteilung Forstenried mit der Überdruckbelüftung mittels Hochleistungslüfters begonnen und von außen mehrere Abluftöffnungen mittels Trennschleifer geschaffen. Ein Angriff mit Überdruckbelüftung erleichterte die Suche nach den Brandherden und das gesamte Arbeiten der Trupps bezogen auf die Sicherheit enorm. Die Abteilung Forstenried war insgesamt über fünf Stunden vor Ort. Für weitere Informationen, siehe Pressebericht der Branddirektion München.

In einem neungeschossigen Wohnblock im Stadtteil Forstenried musste die Feuerwehr in der Nacht einen ausgedehnten Kellerbrand löschen. Bei Ankunft der ersten Feuerwehrkräfte war in den Treppenräumen des Anwesens vor allem in den oberen Stockwerken eine starke Rauchentwicklung vorhanden. Nach der Erkundung stand schnell fest, dass sich der giftige Brandrauch über die Müllabwurfschächte nach oben hin ausgebreitet hatte. Der Brandherd lag im Untergeschoss. Zwei Kellerabteile standen komplett in Flammen und brannten vollständig aus. Aufgrund der starken Rauchentwicklung im Gebäude wurden alle Bewohner, etwa 50 Personen, evakuiert. Teilweise mussten sie von der Feuerwehr mit Fluchthauben in Sicherheit gebracht werden. Für sie stand ein Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr bereit. Dort konnten sie für die Dauer des Feuerwehreinsatzes unterkommen und wurden vom Rettungsdienst untersucht und betreut. Ein Mann erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Löscharbeiten im Keller gestalteten sich aufwendig. Der Einsatzleiter forderte den Sicherheitsservice der Stadtwerke München an. Dieser trennte nach seiner Ankunft den Wohnblock von der Stromversorgung. In mehrstündiger Arbeit wurden bis in die Morgenstunden hinein Glutnester abgelöscht. Parallel zu den Löscharbeiten konnte mit zwei Lüftungsaggregaten der Brandrauch aus dem Gebäude gedrückt werden. Nach Absprache mit den ermittelnden Beamten der Polizei wurden die vom Brand betroffenen Kellerabteile ausgeräumt und das Brandgut an die Oberfläche gebracht. Dort konnte es vollständig abgelöscht werden. Alle Arbeiten mussten mit Atemschutzgeräten durchgeführt werden. Insgesamt wurden bei den Lösch- und Ausräumarbeiten 55 Preßluftatmer eingesetzt.

Nachdem durch die Feuerwehr die vom Brandrauch betroffenen Wohnungen kontrolliert worden sind, konnten in den frühen Morgenstunden alle Bewohner wieder in das Haus zurückkehren. Dieses ist allerdings nach wie vor von der Stromversorgung getrennt.

In der Forstenrieder Allee waren neben zwei Löschzügen und mehreren Sonderfahrzeugen der Berufsfeuerwehr auch die Abteilungen Forstenried und Großhadern der Freiwilligen Feuerwehr München eingesetzt. Der Rettungsdienst war mit mehreren Rettungswagen verschiedener Hilfsorganisationen sowie mit zwei Feuerwehr-Notarztteams vor Ort.

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Brand im Klassenzimmer
Dienstag, 12. Januar 2016, 15.12 Uhr; Walliser Straße

DSC_7514Heute Nachmittag ist in einem Garderobenbereich der Schule an der Walliser Straße ein Feuer ausgebrochen, dabei entstand ein Sachschaden von 150.000 Euro. Alle anwesenden Schüler und Lehrkräfte konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Durch die Auslösung der automatischen Meldeanlage der Schule im Stadtteil Fürstenried, wurde der Räumungsalarm für die Schule eingeleitet und gleichzeitig die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte rückten daraufhin mit einem Großaufgebot von Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Die Kinder hatten die Anweisungen des Lehrpersonals vorbildlich befolgt, so dass beim Eintreffen der Feuerwehr keine Schüler mehr im Gebäude waren. Einer Schulklasse war die direkte Flucht über den verrauchten Gang nicht möglich. Die Lehrerin brachte die Kinder durch einen zweiten Rettungsweg in Sicherheit. Der anwesende Hausmeister konnte der Feuerwehr bereits den Brandort mitteilen. Sofort wurden mehrere Trupps zum Löschen und Absuchen des Gebäudes eingesetzt, Mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurde das Feuer rasch lokalisiert und abgelöscht.

Durch die starke Rauchentwicklung wurden mehrere Räume stark verrußt. Zur Entrauchung wurden zwei Hochleistungslüfter eingesetzt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt. Zur Brandursache ermittelt das Fachkommissariat der Polizei. Während der Löscharbeiten wurden sechzig Schüler und ihre Lehrkräfte in der Aula der benachbarten Schule untergebracht. Morgen findet aufgrund der entstandenen Brand- und Rauchschäden kein Unterricht statt.

Silvesterbilanz der Münchner Feuerwehr
Freitag, 1. Januar 2016; Stadtgebiet München

F2283 2012Für die Abteilung Forstenried beginnt das Jahr 2016 verhältnismäßig ruhig. Um 00:48 Uhr wurde die Abteilung Forstenried zu einem in Vollbrand stehenden Wohnwagen in die Inninger Straße alarmiert. Der Wohnwagen wurde durch unsere Einsatzkräfte mit Hilfe von zwei C-Rohren gelöscht, sowie zwei bereits abströmende Gasflaschen gekühlt.
Angesichts der zeitweise unklaren Situation bzgl. der Terrorgefahr in der Silvesternacht sind wir alle froh, dass es so ruhig geblieben ist.

Der Jahreswechsel 2015/2016 bescherte auch diesmal der Feuerwehr München und dem Rettungsdienst viel Arbeit. Im Vergleich zu den vorherigen Jahreswechseln ist das Alarmaufkommen jedoch geringer. Die Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr hatten bis in die Morgenstunden 144 Einsätze (Vorjahr 173) zu bewältigen. In den häufigsten Fällen hatten Feuerwerkskörper Müll- und Wertstoffcontainer in Brand gesetzt. Verirrte Raketen haben auch diesmal wieder zu zahlreichen Balkonbränden geführt. Auch drei PKW wurden durch Feuer beschädigt. Des Weiteren mussten mehrere Personen aus drei steckengebliebenen Aufzügen befreit werden.
Ein Balkonbrand in Obergiesing hat gestern Mittag für große Aufregung und letztlich auch zu hohem Sachschaden geführt. Verletzte gab es keine. Der Brand wurde von mehreren Anwohnern entdeckt die sofort die Feuerwehr riefen. Gebrannt hatten Einrichtungsgegenstände auf einem Balkon. Das Feuer griff dann auf die Wohnung und die Fassade über. Auch die darüber liegende Wohnung wurde verraucht. Zur Brandausbruchszeit war niemand in den Wohnungen anwesend. Sofort wurde ein Trupp unter Atemschutz und mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Ein weiterer Trupp kontrollierte den Treppenraum und die weiteren Wohnungen. Zur Entrauchung kam ein Hochleistungslüfter zum Einsatz. Warum der Brand entstanden ist, wird vom zuständigen Fachkommissariat der Polizei ermittelt. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 50.000 Euro.

Ein weiterer brennender Balkon mit Ausbreitung in die Wohnung hat die Einsatzkräfte in Kleinhadern beschäftigt. Dort brannten Einrichtungsgegenstände auf dem Balkon. Das Feuer barst dann die Fensterscheiben und der Brand konnte sich auf die Wohnung ausbreiten. Sofort ging ein Trupp, unter Atemschutz mit einem C-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Bereits nach kurzer Zeit konnte der Einsatzleiter „Feuer aus“ melden. Dennoch entstand ein Sachschaden von mindestens 30.000 Euro. Auch der Rettungsdienst hatte wieder viel zu tun. Allerdings sind auch hier die Zahlen Rückläufig. So wurde in den letzten 24 Stunden der Rettungsdienst 914 (Vorjahr 1.039) mal tätig.

Die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr München bearbeitete in den vergangenen 24 Stunden 1.768 Einsätze (Vorjahr 1.930).

In den späten Abendstunden wurde durch die Münchner Polizei der Pasinger Bahnhof und der Münchner Hauptbahnhof wegen konkreter Anschlagsgefahr gesperrt und geräumt. So wurde ein Führungsstab in der Leitstelle einberufen und ein Verbindungsbeamter zur Polizei entsandt. Des Weiteren mussten zwei Löschzüge in Bereitstellungsräume alarmiert werden, um bei Bedarf schnell eingreifen zu können. Nach Rücksprache mit der Polizei konnte diese Maßnahme nach kurzer Zeit wieder zurückgenommen werden.