Besondere Einsätze 2015


Christbaum geht in Flammen auf
Samstag, 26. Dezember 2015, 21.22 Uhr, Füssener Straße

0e8394be64Bei einem Brand eines Christbaumes sind gestern Abend zwei Personen verletzt worden. In der Brandwohnung entstand ein hoher Sachschaden.

In einer Dachgeschosswohnung im Stadtteil Forstenried ist es zu einem Brand mit weitreichenden Folgen gekommen. Eine zu Nahe am Christbaum stehende Kerze steckte diesen in Brand. Innerhalb weniger Sekunden stand der komplette Baum in Flammen. Die Bewohner der Wohnung versuchten zuerst mit Decken und anschließend mit einem Pulverlöscher den Brand unter Kontrolle zu bringen. Dabei zog sich eine 60-jährige Frau eine Rauchgasvergiftung und ihr 62 Jahre alter Ehemann Verbrennungen im Gesicht und an den Armen sowie ebenfalls eine Rauchgasvergiftung zu. Bei Eintreffen der Feuerwehrleute hatte sich das Paar bereits aus dem Gebäude gerettet. Sie wurden umgehend von der Besatzung eines Rettungswagens der Feuerwehr behandelt und anschließend in eine Münchner Klinik transportiert. Unter Atemschutz gingen die Einsatzkräfte in die Dachgeschosswohnung vor und kontrollierten die Bereiche. Es wurden noch restliche Glutnester abgelöscht. Mit einem Hochleistungslüfter entrauchten die Feuerwehrleute die Wohnung. Aufgrund der Rußausbreitung in der gesamten Wohnung und der Tatsache, dass das Feuer auch den Sichtdachstuhl des Gebäudes beschädigt hat, wird der Sachschaden derzeit auf etwa 100.000 Euro geschätzt.


Schadenträchtiger ‪‎Dachstuhlbrand‬ in der Innenstadt
Freitag, 25. Dezember 2015; 17:29 Uhr; Westermühlstraße

DSC_0229Drei Verletzte Bewohner, ein Sachschaden in Millionenhöhe, stundenlange Löscharbeiten der ‪Feuerwehr‬ ‪München‬ und ein nicht mehr bewohnbares Gebäude sind die vorläufige Bilanz eines Dachstuhlbrandes in einem Mehrfamilienhaus in der Westermühlstraße.
Kurz vor halb sechs gestern Abend gingen in der Leitstelle München parallel mehrere Anrufe zu einem Zimmerbrand im fünften Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses ein.
Die erst anrückenden Einsatzkräfte wurden von einem der Bewohner aus der Wohnung, in dem das Feuer ausbrach, an der Straße erwartet welcher sie einwies. Drei weitere Mieter der Brandwohnung wurden durch die Feuerwehr aus dem Gebäude begleitet und dem Rettungsdienst zur Behandlung der Rauchgasvergiftungen und einen späteren Transport in Münchner Kliniken übergeben.

Schnell stellten die Einsatzkräfte fest, dass sich der Brand bereits nicht mehr auf die Wohnung im Dachgeschoss beschränkte sondern schon auf den Speicher und die komplette Hauslänge ausgebreitet hatte. Sofort wurden zu den eingeleiteten Löschmaßnahmen weitere Einheiten nachalarmiert. An der Straßenseite wurde zwei, von der Hinterhofseite eine Drehleiter in Stellung gebracht um die Flammen zu löschen. Hierzu wurde die Dachhaut mit Einreisswerkzeug und Kettensägen geöffnet. Die Einsatzkräfte, die von innen über das Treppenhaus zum Brandherd vorgingen, konnten nur bedingt Löscharbeit leisten, da ihnen der Zugang zu dem Dachboden in der Anfangsphase des Brandes nicht möglich war.

Während der Löscharbeiten wurden die Bewohner des gesamten Gebäudes aus dem Haus gebracht. Für sie bestand keine Gefahr, aber im Zuge der Maßnahmen der Feuerwehr wurden sowohl die Gas- als auch Stromzufuhr abgeschaltet, da sie durch den Brand erheblich beschädigt wurden. Im Laufe der Löschmaßnahmen kam auch der Hubsteiger zum Einsatz. Nach dem die Flammen gelöscht waren musste mit erheblichem Aufwand das komplette Dachgeschoss von innen und außen auf Brandherde untersucht werden. Hier übernahm die Höhenrettungsgruppe die Maßnahmen von außen, während im Innenbereich die Feuerwehr und das THW einen eigens herbeigeholten Statiker bei der Einschätzung der strukturellen Schäden unterstützte. Mehrere Decken unterhalb des Brandgeschosses waren so stark vom Brand in Mitleidenschaft gezogen, dass sie abgestützt werden mussten. Die immensen Schäden beschränkten sich nicht nur auf das Objekt. Auch mehrere Fahrzeuge, die vor dem Gebäude abgestellt waren, wurden durch herabfallende Dachteile beschädigt.

Die Löschmaßnahmen zogen sich bis in die frühen Morgenstunden. Durch den herabgedrückten Brandrauch, der sich in der Innenstadt verteilte, wurde auch ein Feuerwehreinsatz im Nationaltheater ausgelöst, was sich aber glücklicherweise schnell als Fehleinsatz aufklären ließ. Selbst zum jetzigen Zeitpunkt sind Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort und führen eine Brandwache durch, um sicherzustellen, dass kein Brand- oder Glutnest übersehen wurde. Noch während der Löschmaßnahmen haben die Brandermittler der Polizei ihre Arbeit zur Klärung der Ursache begonnen. Heute werden mehrere Bausachverständige die Schäden am Gebäude intensiv begutachten. Gemeinsam mit den Gebäudeeigentümern und der Feuerwehr wird dann das weiter Vorgehen, die Entscheidung ob die Mieter in ihre Wohnungen dürfen und anfallende Sicherungsmaßnahmen abgestimmt.

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Sportwagen in Flammen
Donnerstag, 24. Dezember 2015; 20.28 Uhr; BAB 95

Auf dem Weg nach München, zwischen Oberdill und der Anschlußstelle Forstenried hat der Fahrer eines Porsche GT4 die Kontrolle über seinen Boliden verloren und die Leitplanke durchschlagen. Das Fahrzeug fing sofort Feuer. Da die Mitteiler keine genauen Angaben über den Unfallort machen konnten, wurden mehrere Feuerwehren zeitgleich zur Autobahn 95 entsandt.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Sportwagen bereits in Vollbrand. Die beiden 37 jährigen Insassen, eine Frau und ein Mann hatten sich selbst aus dem Fahrzeugwrack befreien können. Der Feuerwehr-Notarzt stellte bei Beiden so schwere Verbrennungen fest, dass sie mit den Rettungshubschraubern Christoph München und Christoph Regensburg in unterschiedliche Krankenhäuser mit Betten für Brandverletzte geflogen werden mussten.

Während der Lösch- und Rettungsmaßnahmen war die Fahrbahn Richtung München für rund zwei Stunden total gesperrt. Am etwa 100.000 Euro teuren Fahrzeug entstand Totalschaden.

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Hoher Sachschaden bei ‪Zimmerbrand‬
Sonntag, 20.12.2015; 19:37 Uhr; Königswieser Straße

DSC_7523Gestern Abend entstand bei einem Brand in einem Apartment ein hoher Sachschaden. Bei dem Zimmerbrand im Stadtteil Forstenried in ‪München‬ wurde niemand verletzt. Aus unbekannter Ursache ist es im Bereich eines Schlafsofas zum Brand gekommen. Das Apartment war stark verraucht, auch im Bereich des Flures breitete sich der Rauch bereits aus. Um eine weitere Verrauchung zu verhindern, wurde ein Rauchschutzvorhang in die Tür gesetzt. Sofort arbeiteten sich mehrere Trupps, geschützt mit Atemschutz und einem C-Rohr zur Absuche und Brandbekämpfung in das Apartment vor. Dort konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Glücklicherweise war zum Brandzeitpunkt niemand in der Wohnung. Der Flur und das Apartment wurden mit Hilfe eines Hochleistungslüfters entraucht.

Der Sachschaden wird auf mindestens 50000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Im Einsatz waren Einsatzkräfte der Feuerwache Sendling und der Freiwilligen Feuerwehr, Abteilung Forstenried.


Zimmerbrand in Forstenried
Sonntag, 23. August 2015, 12.12 Uhr; Hindelangstraße

719359661-002-g77aNPOIu09Nach einem Brand in einer Küche in Forstenried ist die Wohnung derzeit nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Heute Mittag ist die Feuerwehr zu einem vermeintlichen Küchenbrand in einem mehrstöckigen Wohnhaus gerufen worden. Im zweiten Obergeschoss war bereits eine starke Rauchentwicklung aus dem Fenster sichtbar. Sofort wurde ein Löschangriff über den Treppenraum vorbereitet. An der Wohnungseingangstür wurde durch die Einsatzkräfte ein sogenannter Rauchschutzvorhang gesetzt. Dadurch konnte eine Ausbreitung des giftigen Brandrauches in das Treppenhaus verhindert werden. Mit Atemschutz drangen die Feuerwehrleute in die Brandwohnung ein und löschten eine in Brand geratene Waschmaschine ab. Ein weiterer Trupp kontrollierte den Rest der Wohnung. Die Drehleiter ist als weiterer Angriffsweg vorsorglich in Stellung gebracht worden. Mit einem Hochleistungslüfter wurden die Räume entraucht. Aufgrund der starken Rauch- und Rußausbreitung kann die Wohnung derzeit nicht mehr bewohnt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf mindestens 30.000 Euro geschätzt. Zur Brandursache ermittelt die Polizei.


Mülltonnenhaus in Vollbrand
Freitag, 14. August 2015; 21.12 Uhr; Forstenrieder Allee

Fast Gleichzeitig gingen gestern Abend mehrere Anrufe in der Integrierten Leitstelle bezüglich einem Feuer ein. Im Innenhof einer Wohnanlage stand ein circa 15 Quadratmeter großes Mülltonnenhaus in Vollbrand. Durch die Nähe zum Wohngebäude waren durch die große Wärmeentwicklung die Jalousien bis zum dritten Obergeschoss bereits geschmolzen und etliche Fenster geborsten.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr setzten zur Brandbekämpfung drei Atemschutztrupps mit drei C-Rohren ein. Parallel zu diesen Maßnahmen wurden alle anliegenden Wohnungen auf Verrauchung kontrolliert.

Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wurde die Einsatzstelle zu weiteren Ermittlungen der Polizei übergeben. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 40.000€.


Gasexplosion verwüstet Wohnhaus in Untersendling
Donnerstag, 23. Juli 2015; 10.30 Uhr; Zillertalstraße‬

Eine gewaltige Explosion erschütterte am Vormittag den Stadtteil Untersendling. Eine Wohnung im zweiten Stock eines mehrgeschossigen Wohnhauses stand sofort vollständig in Flammen. Durch die geöffnete Wohnungstür konnte das Feuer über den Flur auf eine benachbarte Wohnung übergreifen. Über die zerborstenen Fensterscheiben griff der Brand auch auf Wohnungen im dritten Stock über.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte forderte der Einsatzleiter umgehend weitere Unterstützung an. Der Umkreis des von der Explosion betroffenen Wohnhauses war mit Trümmern übersät. Mehrere Autos wurden beschädigt. Den ersten in das Brandhaus eindringenden Feuerwehreinheiten kam eine 32 Jahre alte Frau entgegen. Sie wurde sofort in das Freie gebracht. Da sie sich verletzte hatte, wurde sie durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Zwei weiteren Personen war der Fluchtweg nach unten abgeschnitten. Sie mussten über eine Drehleiter gerettet werden. Zwei Bewohner wurden von der Feuerwehr über den Treppenraum in Sicherheit gebracht.

Der heftige Brand in der Wohnung war nach rund 20 Minuten unter Kontrolle. Parallel zu den Löschmaßnahmen wurde das Wohnhaus durch die Feuerwehr evakuiert. Vier Bewohner mussten durch die Feuerwehr betreut werden.

Aufgrund der heftigen Explosion sind nach derzeitigen Erkenntnissen sieben Wohnungen unbewohnbar. Nach ersten Schätzungen beträgt der Schaden an dem Gebäude rund 500.000 Euro.


Zwei Verletzte nach ‪Verkehrsunfall‬
Sonntag, 19. Juli 2015; 06:33 Uhr; Drygalski-Allee

Zu einem weiteren Verkehrsunfall wurde die ‪Feuerwehr‬ ‪München‬ kurz nach halb sieben in die Drygalski-Allee alarmiert.

Aus bisher unbekannter Ursache war ein Ford Mondeo in eine parkenden Skoda gefahren, so dass dieser durch den Aufprall von der Parkbucht auf den Gehsteig verschoben wurde. Der Fahrer des Unfallfahrzeuges war beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits selbst aus dem Fahrzeug ausgestiegen und wurde von Mitarbeitern des Rettungsdienstes versorgt und leichtverletzt in eine Klinik transportiert. Der Beifahrer klagte über Schmerzen im Hals-Nacken- und Rücken-Bereich und konnte sein Fahrzeug aus eigener Kraft nicht mehr verlassen. Daher wurde er, parallel zur medizinischen Behandlung durch einen Notarzt, mit hydraulischem Rettungsgerät, achsengerecht aus dem Fahrzeug gerettet. Nach der Rettung wurde auch er in eine Münchner Klinik zur weiteren Diagnose transportiert.
Auch hier übernimmt die Polizei die Unfallermittlung zum Hergang.



Feuerwehr löscht Vollbrand unter schwerem Atemschutz
Freitag, 10. Juli 2015; 1.21 Uhr; Stäblistraße

cropped-P4290035.jpgDie Feuerwehr München ist am Freitag nach Mitternacht zu einem Zimmerbrand gerufen worden. Dieser stellte sich als Vollbrand eines Gartenhauses heraus. Verletzte gab es nicht. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 15.000 Euro.

Gleich mehrere Anrufe hatten die Integrierte Leitstelle München kurz nach Mitternacht erreicht. Die Anrufer meldeten wiederholt einen Zimmerbrand an der Stäblistraße. Die Einsatzkräfte der ‪‎Feuerwehr‬ ‪‎München‬ stellten bei ihrem Eintreffen aber sofort fest, dass es sich bei dem Zimmerbrand um ein brennendes etwa fünf auf vier Meter großes Gartenhaus an der Alarmadresse handelte. Mit zwei C-Rohren und unter schwerem Atemschutz löschten die Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr den Vollbrand. Mit Wärmebildkameras kontrollierten sie die umliegenden Gebäude auf etwaige Auswirkungen der starken Wärmeentwicklung des Feuers. Seitens der Abteilung Forstenried kamen acht Atemschutzgeräteträger und zwei C-Rohre zu Einsatz. Des Weiteren wurden zwei brennende Gasflaschen geborgen.

Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich keine Personen im Gefahrenbereich, auch die benachbarten Anwohner waren nicht gefährdet. Die Brandursache ist derzeit Ermittlungssache der Polizei. Eine erste Schätzung des Schadens ergab mindestens 15.000 Euro.


Brand im Hochhaus
Montag, 6. Juli 2015; Appenzeller Straße, Fürstenried

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Die Abteilung Forstenried wurde mit vielen weiteren Einsatzkräften nach Fürstenried zu einem Zimmerbrand in einem Hochhaus alarmiert. Ein Stoßtrupp der Abteilung Forstenried öffnete gewaltsam die Wohnungstür und löschte das Feuer auf dem Balkon ab.

Glücklicherweise kam es zu keinem größeren Schaden im Inneren der Wohnung. Durch Einsatzkräfte der Feuerwache 2 wurde die Wohnung über der Brandwohnung kontrolliert, sowie die Einspeisung in die trockene Steigleitung vorbereitet.


Kleines Feuer, große Wirkung
Freitag, 15. Mai 2015; Engadiner Straße, Fürstenried

IMG_2087Ein Mülleimer und Teile der Kücheneinrichtung fingen in einer Wohnung in Fürstenried West Feuer. Durch das Feuer war die gesamte Wohnung stark verraucht.

Einsatzkräfte der Abteilung Forstenried gingen unter schwerem Atemschutz über die Steckleiter vor und öffneten die Balkontür gewaltsam, während parallel Kräfte der Feuerwache 2 über den Treppenraum in die Wohnung vorgingen. Eine Person wurde aus der Wohnung gerettet.


Rauch im Treppenraum
Samstag, 2. Mai 2015; Basler Straße, Forstenried

image014Die Abteilung Forstenried wurde zusammen mit Kräften der Feuerwache 2 in die Basler Straße gerufen. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass der Treppenraum eines mehrstöckigen Hauses verraucht war.

Ursächlich war ein brennender Plastikblumenkasten im Bereich des Treppenraumes. Auch eine geringe Brandlast wie ein Plastikblumenkasten sorgt für eine enorm starke Verrauchung mit extrem giftigen Dämpfen. Wir weisen daher nochmals darauf hin, Brandlasten wie Blumenkästen, Schuhregale, Regenschirmhalter oder auch Kinderwägen haben in Fluchtwegen, insbesondere einem Treppenraum, nichts zu suchen!


Kellerbrand während Sturmunwetter
Dienstag, 31. März 2015; Gräfelfinger Straße, Großhadern

1720 (3)Die Abteilung Forstenried wurde während des Sturmunwetters zu einem Kellerbrand nach Großhadern gerufen. Zum Zeitpunkt der Alarmierung befanden sich zufälligerweise alle drei Fahrzeuge der Abteilung Forstenried in direkter Nähe.

In einem Mehrfamilienhaus war es im Keller zu einem Brand einer Lampe und der darüber befindlichen elektrischen Deckenverkabelungen gekommen. Dieser Brand sorgte für eine verhältnismäßig starke Verrauchung. Seitens der Abteilung Forstenried kamen fünf Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz, ein Schaumlöscher und der Lüfter zum Einsatz. In Anschluss wurde der Keller stromlos geschaltet.


2.195 sturmbedingte Alarme abgearbeitet – Großeinsatz beendet
Dienstag, 31. März bis 2. April 2015, Stand 11.30 Uhr, Stadt München

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(31.3. – 2.4.2015) Die Einsatzlage um das Sturmtief Niklas hat sich am Mittwochnachmittag deutlich entspannt. Diese Tendenz hat sich auch bis Donnerstagmittag gehalten. Gegen 11.30 Uhr waren bereits 2.195 Alarme abgearbeitet. Der Großeinsatz „Niklas“ ist damit für die Feuerwehr beendet.

Seit Dienstagmorgen sind die Einsatzkräfte fast ununterbrochen unterwegs gewesen, um Sturmschäden zu beseitigen oder zu verhindern. Am Dienstag gingen aufgrund des Sturms insgesamt 4.500 Notrufe bei der Integrierten Leitstelle ein. Zeitweise kam es daher am Dienstagnachmittag zu längeren Wartezeiten beim Notruf. Aus den 4.500 Notrufen ergaben sich 3476 Einsätze für Feuerwehr und Rettungsdienst.  Zum Vergleich: An einem „normalen“ Tag beträgt das Einsatzaufkommen in der Leitstelle 1.500 Notrufe. Auch am Mittwoch gingen noch zahlreiche sturmbedingte Anrufe in der Leitstelle ein. Die Lage entspannte sich aber zunehmend. Die noch nachkommenden Einsätze und Notrufe werden aus der Regelvorhaltung ohne zusätzliche Kräfte und Fahrzeuge abgearbeitet. Die Leitstelle wurde in der Zeit rund um das Sturmtief NIklas mit rund 16.900 Notrufen konfrontiert. Unter diesen Notrufen waren auch viele, die aus dem Landkreis München kamen und daher an die Landkreiszentrale weiter vermittelt wurden.

Sieben Sichterteams waren am Mittwoch in München unterwegs und beurteilten die noch offenen Einsätze nach ihrer Gefährdungslage. Danach vergaben sie Prioritäten, die festlegten, in welcher Reihenfolge die Einsätze abgearbeitet werden sollten. Zum Nachmittag konnten die Sichter auf ein Team reduziert werden. Bis Donnerstag 11.30 Uhr hatte die Feuerwehr dann 2.195 sturmbedingte Alarme abgearbeitet und beendete damit den stadtweiten Großeinsatz.

In der Hauptsache handelte es sich bei den Einsätzen um einfache Sturmschäden wie umgestürzte Bäume und Bauzäune, herabgefallene Äste und Dachziegel und lockere Fassadenteile. Insgesamt waren am Dienstag sowie auch am Mittwoch rund 800 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr im Stadtgebiet unterwegs. Um dies ermöglichen zu können, erhöhte die Branddirektion ihre tägliche Personalvorhaltung. Auch das Technische Hilfswerk stellte ab Dienstagmittag Kräfte zur Verfügung, um die Schäden abzuarbeiten. Insgesamt wurden an beiden Tagen 82 Einsatzfahrzeuge zusätzlich in Dienst genommen.

Am späten Dienstagnachmittag musste der Münchner Hauptbahnhof wegen herabfallender Glasteile geräumt werden. Der Bahnverkehr wurde vorübergehend eingestellt.

Abteilung Forstenried:
Am Abend des 01.04.2015 ist die Abteilung Forstenried wieder eingerückt. Wir sind in den letzten zwei Tagen so viele Einsätze gefahren,wie normalerweise in einem halben Jahr. Neben diversen kleineren Unwetterschäden, wurde wir zu vielen großgewachsenen Bäumen gerufen, die bereits auf Häusern lagen oder drohten auf diese zu fallen. Gesichert mit Höhensicherungssätzen kümmerten sich unsere Feuerwehrleute darüber hinaus um Fassadenteile in luftigen Höhen, oder trugen vom Absturz bedrohte Kamine ab. Und damit es nicht zu eintönig wurde, gab es auch noch das normale „Feuerwehrgeschäft“, einen Kellerbrand in Großhadern, der durch drei unserer Fahrzeuge (u.a. 5 PA und Lüfter im Einsatz) abgearbeitet wurde, sowie Fahrbahnreinigen nach Verkehrsunfall und vieles vieles mehr….

Eine Liste aller unserer Einsätze finden sie in Kürze hier…

Kurz zusammengefasst haben sich unsere Feuerwehrleute eine Pause verdient! Mal schauen wie lange diese anhält…

Wichtig:
Eine große Bitte: In den letzten Tagen haben uns viele Notrufe über unsere normale Telefonnummer oder auch diverse Meldungen per E-Mail erreicht. Melden Sie Gefahrenstellen und Schäden, bei denen Sie die Hilfe der Feuerwehr benötigen, ausnahmlos unter der Notrufnummer 112. Wir sind im Einsatz und können diese Nachrichten nicht bearbeiten, oder Ihnen über diese Wege helfen!

Es entlastet die Notrufannahme erheblich , wenn Schäden, von denen keine akute Gefahr ausgeht, erst nach dem Ende des Unwetters gemeldet werden.


Brand im Bordell
Samstag, 28. März 2015; Machtlfinger Straße

Quelle: http://www.tz.de/muenchen/stadt/thalkirchen-obersendling-forstenried-fuerstenried-solln-ort43351/brand-bordell-obersendling-machtlfinger-strasse-4862427.html

Brand in Bordell


Brandgeruch aus Wohnung
Dienstag, 24. März 2015; Kreuzhofstraße

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Beim Eintreffen der Abteilung Forstenried war eine Rauchentwicklung in einer Wohnung im vierten Obergeschoss feststellbar.Die Türe wurde gewaltsam geöffnet.

Es waren Kleidungsstücke in einem Appartement in Brand. Drei unserer Feuerwehrleute löschten unter schwerem Atemschutz mittels Kleinlöschgerät den Brand. Zur Entrauchung kam unser Elektrohochleistungslüfter zum Einsatz.


Kellerbrand in Forstenried
Dienstag, 24. Februar 2015; Fritz-Baer-Straße

DSC_0013Die Abteilung Forstenried wurde am Abend zusammen mit den Kollegen der Feuerwache 2 zu einem Kellerbrand gerufen.

Im Keller eines Hauses waren eine Waschmaschine und große Teile der Waschküche in Brand geraten. Seitens der Abteilung Forstenried wurde der Brand mittels eines C-Rohrs unter schwerem Atemschutz gelöscht und die Hausbewohner betreut. Ein weiterer Trupp kam durch die FW 2 zum Einsatz.


Silvesterbilanz der Münchner Feuerwehr
Donnerstag, 1. Januar 2015; Stadtgebiet

F2283 2012Offizieller Pressebericht der Feuerwehr München zur Silvesternacht. Der unten beschrieben Einsatz (fett) in der Zuger Straße wurde durch Einsatzkräfte der Abteilung Forstenried abgearbeitet.

Der Jahreswechsel sorgte heuer wieder für ein erhebliches Alarmaufkommen bei der Feuerwehr und dem Rettungsdienst.
Bis in die frühen Morgenstunden mussten die Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr zu 155 Einsätzen (Vorjahr: 143) ausrücken.
In den meisten Fällen hatten Feuerwerkskörper Müll- und Wertstoffcontainer in Brand gesetzt. Mehrere Balkone wurden durch fehlgeleitete Silvesterraketen in Brand gesetzt.

In der Wastl-Witt Straße (21.21 Uhr) konnte das Übergreifen der Flammen vom Balkon in die Wohnung im letzten Moment verhindert werden. Die Einsatzkräfte bekämpften das Feuer mit zwei C-Rohren im Außen- und Innenangriff.
Der Schaden beläuft sich hier auf circa 5.000€.

Ursächlich für ausgedehnte Zimmerbrände in der Sauerbruchstraße und in der Pettenkoferstraße waren ebenfalls Silvesterraketen.
In der Sauerbruchstraße (00.16 Uhr) drang eine Rakete in die mit Glas überbaute Loggia im zweiten Obergeschoss ein. Von dort aus breitete sich das Feuer in die Wohnung aus. Die Einsatzkräfte setzten zur Brandbekämpfung ein C-Rohr im Innenangriff, sowie ein zweites über die Drehleiter ein. Durch das Feuer brannten zwei Zimmer der Wohnung komplett aus.
Der Schaden wird auf mindestens 80.000€ geschätzt.
In der Pettenkoferstraße (00.21 Uhr) lag der Raketenkopf noch in mitten des komplett ausgebrannten Wohn- und Lesezimmers der Wohnung im zweiten Obergeschoss. Die Rakete durchschlug ein Fenster und explodierte im inneren der Wohnung.
Über eine Schiebleiter und dem Treppenhaus wurde jeweils ein C-Rohr zur Brandbekämpfung vorgenommen.
Der Sachschaden wird hier mit 50.000€ beziffert.

Ein Schaden von mindestens 10.000€ entstand bei einem Wohnzimmerbrand in der Zuger Straße (00.53 Uhr). Dort konnten die Bewohner gerade noch rechtzeitig aus der Wohnung flüchten. Das Feuer konnte schnell mit einem C-Rohr abgelöscht werden. Der Rauch breitete sich jedoch im gesamten Treppenhaus und in nahezu allen Wohnungen aus. Durch langwierige Belüftungsmaßnahmen konnte der Rauch aus dem Gebäude entfernt werden.

Danke
Bekamen wir am nächsten Tag, hat uns gefreut!

Bei den aufgeführten Bränden wurden keine Personen verletzt.

Durch den Brand von mehreren 200 Liter Mülltonnen in der Senftlstraße (01.37 Uhr) zog sich ein circa 50-jähriger Mann schwere Brandverletzungen zu.
Im Durchgangsbereich des Mehrfamilienhauses standen fünf Mülltonnen in Vollbrand. Einige Bewohner, darunter auch der Verletzte, versuchten den Brand mit Schnee zu bekämpfen. Um mehr Schnee in das Feuer werfen zu können, ging der Mann sehr nahe an das Feuer. Dabei zog er sich Verbrennungen an Händen, Armen und im Gesicht sowie eine Rauchgasvergiftung zu. Nach einer Erstversorgung vor Ort, wurde er in eine Klinik transportiert.
Der Sachschaden des Brandes wird auf 10.000€ geschätzt.

Auch die Zahl der Rettungsdiensteinsätze blieb auf einem konstant hohen Niveau von 979 Einsätzen (Vorjahr: 968).

Die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr München bearbeitete in den vergangen 24 Stunden über 1840 Einsätze (Vorjahr: 1812).