Besondere Einsätze 2012


Verpuffung beim Befüllen eines Feuerzeuges
Sonntag, 25. November 2012; 9.22 Uhr; Forst-Kasten-Allee

Ein 71 Jahre alter Mann war nach eigenen Angaben mit dem Befüllen eines Feuerzeuges beschäftigt. Bei diesem Vorhaben kam es zu einer Verpfuffung, in dessen Folge schlagartig die gesamte Kleidung des Mannes in Flammen stand. Der Brand griff auch auf eine Couch in der Wohnung über. Mit Hilfe einer Decke konnte der Mann seine brennende Kleidung löschen. Bevor der 71 Jährige seine Wohnung im 1. Stock verließ, versuchte er mit einem Feuerlöscher die brennende Couch zu löschen. Dann begab er sich in den Treppenraum des Mehrfamilienhauses und zog die Wohnungseingangstüre hinter sich zu. Nach dem Eintreffen der Feuerwehr überreichte der Mann den Einsatzkräften den Wohnungsschlüssel. Ein vorbildliches Verhalten.
Der Verletzte wurde durch Rettungsassistenten der Feuerwehr München versorgt. Er erlitt Brandverletzungen an der linken Hand und wurde in eine Spezialklinik gebracht. Bei der brennenden Couch führten die Einsatzkräfte Nachlöscharbeiten durch. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf ca. 10.000 €.


Stromausfall sorgt für erhöhtes Einsatzaufkommen
Donnerstag, 15. November; seit 07:00 Uhr; Stadtgebiet

Stromausfall_Muenchen-650x366Am frühen Donnerstagmorgen sorgte ein umfangreicher Stromausfall im Stadtgebiet für ein erhöhtes Einsatzaufkommen. In der Zeit von 07:00 Uhr bis 09:00 Uhr wurden von der Integrierten Leitstelle 1000 Notrufe bearbeitet. An einem normalen Tag sind es überlicherweise 200. Bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden von der Feuerwehr München circa 50 Einsätze in Zusammenhang mit dem Stromausfall abgearbeitet. Dabei handelte es sich überwiegend um Personen, die in Aufzügen steckengeblieben waren. Des Weiteren waren Fehlauslösungen von Feuermeldeanlagen Ursache für zahlreiche Feuerwehreinsätze. Als besonders erwähnenswert war eine Explosion in einem Umspannwerk in der Elektrastraße. Ob dies die Ursache für den Stromausfall war, kann von Seiten der Feuerwehr nicht benannt werden. Aufgrund der hohen Einsatzzahl wurde Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr ausgerufen, das hieß natürlich auch für die Abteilung Forstenried viel Arbeit! Auch der Stab der Gefahrenabwehrleitung wurde vorsorglich einberufen, da nicht absehbar wie sich die Lage entwickeln würde. Seit ca. 8:35 Uhr ist der Strom größtenteils wieder im Stadtgebiet vorhanden.


Zimmerbrand in Maxhof
Mittwoch, 10. Oktober 2012, 15.14 Uhr; Buchendorfer Straße

In einer Dachgeschosswohnung im Münchner Stadtteil Maxhof kam es am heutigen Nachmittag zu einem Brand. Das Feuer war im Bereich des Badezimmers des zweistöckigen Wohngebäudes ausgebrochen. Ein Nachbar hatte das Feuer bemerkt und umgehend die Feuerwehr alarmiert. Unter Einsatz von schwerem Atemschutz drangen Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr über die Eingangstüre in das Gebäude ein.
Mit zwei C-Löschrohren konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht werden. Da das Feuer bereits in Bereiche des isolierten Dachstuhls vorgedrungen war, gestalteten sich die Nachlöscharbeiten sehr aufwändig. Teile der Dachhaut mussten geöffnet werden, um die Glutnester abzulöschen. Abschließend wurden sämtliche Bereiche des Daches mit einer Wärmebildkamera kontrolliert.
Das Obergeschoss ist derzeit unbewohnbar. Die Bewohner befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht in ihren Räumlichkeiten.
Die Schadenshöhe beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 100.000 Euro. Die Brandursache ist noch unbekannt. Brandfahnder der Kriminalpolizei haben die Arbeit an der Einsatzstelle aufgenommen.


Mehrere Gebäude / Dachstühle nach Bomben-Explosion in Brand
Dienstag, 28. August 2012, 21.58 Uhr; Haimhauserstraße

Am 27.08.2012, gegen 11.45 Uhr, wurde im Zuge von Baumaßnahmen in der Feilitzschstraße 7 in München eine 250 kg schwere Fliegerbombe aus dem II. Weltkrieg aufgefunden. Nach einer ersten Bewertung durch den Sprengmeister wurden entsprechende Absperr- und Räumungsmaßnahmen durchgeführt und ein Gefahrenbereich mit einem Radius von 150 Meter um den Fundort festgelegt. Der Evakuierungsbereich umfasst die Leopoldstraße 51-71 , Haimhauserstraße, Marktstraße, Feilitzschstraße, Franzstraße und Siegesstraße. Zu Beginn der Delaborierungsarbeiten wurde festgestellt, dass sich der Langzeitzünder (ugs. Säurezünder) nicht auf herkömmliche Weise entschärfen lässt, so dass von der Firma Tauber (Kampfmittelräumdienst) ein weiterer Spezialist aus Oranienburg angefordert werden musste. Gleichzeitig wurde der Sicherheitsbereich auf einen Radius von 300 Meter um den Fundort ausgedehnt. In diesem Bereich ist jeglicher Aufenthalt unbeteiligter Personen untersagt. Aus einer radiologischen Praxis in der Leopoldstraße musste ein Molybdänstrahler in Sicherheit gebracht werden. Etwa 2500 Anwohner mussten über Nacht ihre Wohnungen verlassen und in Notunterkünfte ausweichen. Etwa 600 waren zeitweise in vier Betreuungsstellen untergebracht, wobei eine davon vorzeitig aufgelöst werden konnte.

1. Willi-Graf Gymnasium (Borschtalle 26, vorzeitig aufgelöst)
2. Katholische Akademie (Mandstraße 23)
3. Sophie-Scholl Gymnasium (Karl-Theodor-Straße 92)
4. Maximiliansgymnasium (Karl-Theodor-Straße 9)

Die anderen evakuierten Personen kamen privat unter.

Für die Feilitzschstraße 7 wurde am 28.08.2012 ein Überflugverbot in einem Radius von 3 km und eine Höhe bis zu 2000 m eingerichtet. Sie konnte nach der Sprengung wieder aufgehoben werden.

Im Vorfeld der zunächst für den 28.08.12, 19.06 Uhr geplanten Entschärfung wurde der Sicherheitsbereich auf einen Radius von 1000 Meter ausgedehnt. Da eine Entschärfung nicht möglich war, wurde die Sprengung der Fliegerbombe beschlossen. Für die geplante Sprengung war eine weitergehende Absperrgrenze erforderlich. Die Absperrung erreichte das Ausmaß über den Bereich der Clemensstraße, Wilhelmstraße, Kaiserstraße, Fendstraße, Wagnerstraße, Werneckstraße, Ursulastraße, Haimhauserstraße, Hesseloher Straße, Marktstraße, Marschallstraße bis zur Clemensstraße. Geplant war die Entschärfung für Dienstag Abend. Rund um die Fundstelle wurden größere Mengen von Dämmmaterial (rund 100 t Schweißsand, Stroh, Sandsäcke und Matten) herangeschafft, um eine Abschottung zu errichten und die Folgen der Detonation abzumildern.

Gegen 15.30 Uhr wurde ein Pressegespräch im Beisein des Münchner OB Christian Ude, Stadtdirektorin des KVR, Vollmer, Prof. Dr. Schmidbauer (POL Präsident), Dr. Heil (Kampfmittelräumdienst), Branddirektor Fiebach (Stellvertrender Dienststellenleiter) in der Erlöserkirche, Ungererstr. 17 durchgeführt. Bei diesem Pressegespräch wurde unter anderem die Allgemeinverfügung der Hauptabteilung I des Kreisverwaltungsreferates gemäß Art. 41 Abs. 4 des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes bekannt gegeben, dass während der Entschärfung bzw. Sprengung der Absperrradius auf 1000 m Radius, ab einer Stunde vor Beginn der Maßnahmen, zu erweitern ist. In diesem Absperrbereich ist der Aufenthalt von Personen im Freien und an Fenstern verboten. Ebenso ist jegliches Verlassen der Wohnungen bis zum Abschluss der Kampfmittelbeseitigung untersagt.

Um 21.54 Uhr erfolgte die kontrollierte Sprengung.

Am Anfang zeigte sich eine großräumig unklare Lage. Durch das Explosionsereignis entstanden teilweise massive Gebäudeschäden. Die im weiteren Umfeld zur Schadensstelle stehenden Gebäude wurden von Statikern kontrolliert. Hier besteht keine Einsturzgefahr. Für die unmittelbar an die Explosionsstelle angrenzenden Häuser steht ein Ergebnis der Statikprüfung noch aus. An ganzen Fassadenfronten sind die Fensterscheiben zerstört. Gebäudeteile stürzten auf die Straße, Sicherungsmaßnahmen waren erforderlich. Der Schwerpunkt der Schäden liegt nach derzeitigem Erkenntnisstand im Bereich der Marktstraße und Feilitzschstraße. Die Schadenshöhe ist derzeit noch nicht abschätzbar.

Das durch die Detonation brennende Dämmmaterial wurde weiträumig verteilt. Dadurch kam es vorwiegend zu Sekundärbränden im Dachbereich der umliegenden Gebäude und der Umgebung. Vereinzelt kam es zu Brandereignissen innerhalb der Gebäude.
In Folge der Explosion mussten auch drei Brandmelderalarme abgearbeitet werden, jeweils ohne Feststellung. Die Alarme waren an einem Geschäftshaus – Münchner Freiheit 2, an einem Bürohaus – Kaiserstraße 14 und in der Ladenpassage U-Bhf Münchner Freiheit. Personen wurden nicht verletzt.

Im Einsatz waren durchschnittlich 230 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Sanitäts- und Rettungsdienst sowie des THW. Phasenweise war die Anzahl der Einsatzkräfte deutlich höher. Für die FF München wurde Vollalarm ausgelöst. Durch die Gefahrenabwehrleitung (GAL) wurde über die Landkreiszentrale weitere Unterstützung angefordert. Insgesamt sind vier Löschzüge in den Bereichen Nord – Unterschleißheim, Ost – Haar, Süd – Taufkirchen und West – Planegg in den Gemeinden bereitgestellt worden. Weiter wurden die Einsatzkräfte durch die SEG Betreuung FFB, DAH und STA verstärkt.

Seit Montag Abend dem 27.08.2012 wurde eine Hotline eingerichtet, um besorgten Bürger kompetent Rede und Antwort stehen zu können. Insgesamt wurden rund 3500 Anrufe abgearbeitet.

Rund 25 Personen waren während des gesamten Einsatzverlaufes in der Gefahrenabwehrleitung und der Örtliche Einsatzleitung tätig. Die Einsatzgrundgebiete, wurden durch Verbindungspersonen und Fachberater von Bundeswehr, Technischen Hilfswerk und Freiwillige Feuerwehr verstärkt. Die Führungsdienste waren während des Einsatzes Feilitzschstraße zweifach besetzt, um die Einsatzfähigkeit für das restliche Stadtgebiet sicher zu stellen.

Wegen der Entschärfung der Fliegerbombe mussten die Sperrmaßnahmen ab 28.08.2012, 16.00 Uhr, auf einen Radius von einem Kilometer rund um die Münchner Freiheit ausgeweitet werden.
Sperrgrenze Ost: Mittlerer Ring Ost (Schenkendorfstraße bis Isarring) zwischen Biedersteiner Tunnel und der Ifflandstraße.
Sperrgrenze Süd: Leopoldstraße ab dem Siegestor
Sperrgrenze West: Belgradstraße und Kurfürstenstraße
Sperrgrenze Nord: Leopoldstraße ab Parzivalstraße und Ungererstraße ab Dietlindenstraße

Der Richard-Strauss-Tunnel wurde in Fahrtrichtung Nord und der Petueltunnel in Fahrtrichtung Ost um 16.08 Uhr gesperrt.
Die umfangreichen Verkehrssperren führten vor allem in den Bereichen Schwabing-Nord und Schwabing-West zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Am Mittleren Ring entstand ein Rückstau bis zur Landshuter Allee im Westen und bis zur Bad-Schachener-Straße im Osten. Gegen 16.30 Uhr wurde der U-Bahnbetrieb der Linien U3 und U6 zwischen den Bahnhöfen Universität und Alte Heide eingestellt. Aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich wurden – um Beschädigungen vorzubeugen – 84 Fahrzeuge abgeschleppt. Die Sperren der Ringtunnel sowie der äußere Sperrring um den Bombenfundort wurden nach der kontrollierten Sprengung der Bombe um 22.30 Uhr aufgehoben.

Die Sperrung der U-Bahn wurde erst nach Überprüfung der Statik wieder aufgehoben.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch folgende Bereiche von der Sperrung betroffen: Haimhauserstraße – Marktstraße – Feilitzschstraße – Leopoldstraße

Ein Informationsstand für Anwohner ist an der Feilitzschstraße Ecke Leopoldstraße eingerichtet.

Derzeit befinden sich noch rund 60 Einsatzkräfte der Feuerwehr an der Einsatzstelle.

Die Abteilung Forstenried bei Einsatz am Bombenkrater


 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Infos:
Artikel der Landeshauptstadt München
Artikel tz München
Artikel Münchner Merkur
Artikel Abendzeitung
Artikel Süddeutsche Zeitung


Problematische Entschärfung
Montag, 27. August 2012, 23:15 Uhr; Leopoldstrasse / Ungererstraße

Im Münchner Stadtteil Schwabing wurde gestern gegen 11.45 Uhr bei Bauarbeiten eine 250-kg-Weltkriegsbombe gefunden. Es war geplant den Blindgänger am Montag gegen 20.30 Uhr zu entschärfen. Auf Empfehlung des fachkundigen Sprengmeisters wurden zur Entschärfung im anliegend Umkreis ca. 800 Personen evakuiert. Anwohner können sich über ein Bürgertele
fon informieren. Zur vorübergehenden Unterkunft der evakuierter Anwohner wurden drei Notunterkünfte eingerichtet. Gegen 21.00 Uhr stellen sich die Entschärfungsarbeiten schwieriger als geplant dar. Die Kampfmittelaltlast enthält einen chemischen Langzeitzünder. Der Sprengmeister konnte die Fliegerbombe nicht auf die geplante Weise entschärfen. Der Evakuierungsbereich musste auf etwa 2500 Personen ausgeweitet werden. Die Evakuierungsmaßnahmen im Bereich Clemensstraße – Wilhelmstraße – Kaiserstraße – Fendstraße – Wagnerstraße – Marschalstraße wurden gegen 2.00 Uhr abgeschlossen. In den drei Notunterkünfte haben sich etwa 600 Personen einquartiert. Die restlichen Anwohner haben sich selbstständig im privaten Bereich organisiert. Der Bombenfundort wird in aufwendiger und mehrstündiger nächtlichen Arbeit mit Sand, Stroh und Dämmmaterial abgeschirmt. Die Verkehrsbehinderungen und Beeinträchtigungen im öffentlichen Nahverkehr dauern bis auf weiteres an. Die Entschärfungsarbeiten dauern voraussichtlich noch bis in die frühen Abendstunden des heutigen Tages an. Evakuierte Bewohner können bis dorthin nicht in ihre Wohnung zurück kehren. Läden und Geschäfte im betroffenen Bereich müssen geschlossen bleiben.

In der örtlichen Einsatzleitung arbeiten Mitarbeiter der Stadt, der Münchner Verkehrsgeschellschaft, der Polizei, Rettungsdienstorganisationen, Stadtwerke und des Technischen Hilfswerkes eng mit der Feuerwehr zusammen.

Hinweis an die Bevölkerung:
Meiden Sie den Absperrbereich. Achten Sie auf Durchsagen. Weisen Sie Personen welche Durchsagen nicht gehört oder verstanden haben auf den Sachverhalt hin.
Das Bürgertelefon ist unter der Nummer (0 89) 23 53 55 55 erreichbar.

Weitere Infos:
Artikel Münchner Merkur
Artikel Abendzeitung
Artikel Süddeutsche Zeitung


Unwetter über München
Samstag, 2. August 2012, 21:52 Uhr; Stadtgebiet München

Um 21 Uhr zog eine Unwetterfront über das Münchner Stadtgebiet. Daraufhin gingen vermehrt Notrufe bei der Integrierten Leitstelle München ein. Zu 260 Einsätzen wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr alarmiert. Hauptsächlich handelte es sich um vollgelaufene Keller und überflutete Straßen. Einige Bäume wurden aufgrund der starken Niederschläge beschädigt. Die Abteilung Forstenried war mit allen drei Fahrzeugen im Einsatz und arbeitete 22 unwetterbedingte Einsätze ab.


Fahrzeugbrand in Forstenried
Samstag, 29. Juli 2012, 00:38 Uhr; Appenzeller Straße

Am Sonntag, 29.07.2012, gegen 00.40 Uhr, hörte ein Anwohner in der Appenzellerstraße einen lauten Knall und sah vom Balkon aus auf die Straße. Hierbei stellte er am gegenüberliegenden Parkplatz einen brennenden Renault fest, woraufhin er die Feuerwehr verständigte.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte waren die Flammen vom Brand des Renaults auf einen neben ihm geparkten VW übergegriffen.
Nach dem Löschen wurden die beiden Fahrzeuge zur Feststellung der Brandursache zur Polizeiverwahrstelle abgeschleppt. Ein drittes Fahrzeug, ein Transporter, wurde nur leicht durch die Hitzeentwicklung beschädigt, da es noch rechtszeitig aus dem Gefahrenbereich entfernt werden konnte.
Der entstandene Gesamtschaden wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden vom Kommissariat 13 übernommen. Ein Ergebnis steht noch aus. [PPM]


Tierrettung
Samstag, 30. Juni 2012, 22:30 Uhr; Forstenrieder Allee / Riemer Straße

Am Samstagabend wurde bei der Feuerwache Forstenried ein dehydrierter und verängstigter Hund abgegeben. Dieser wurde durch aufmerksame Passanten im Forstenrieder Park gefunden. Nach einer Erstversorgung und einigen beruhigenden Streicheleinheiten wurde der Hund ins Tierheim München gebracht und wartet dort sehnsüchtig auf seinen Besitzer.


Erneuter Bombenfund auf Baustelle
Donnerstag, 28. Juni 2012, 12:39 Uhr; Landsberger Straße

Erneut trat auf einer Baustelle in Laim eine Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg zu Tage. Vom verantwortlichen Sprengmeister wurde daraufhin ein Sicherheitsradius von 500 Metern rund um die Einsatzstelle festgelegt. Einsatzkräfte von Polizei, Bundespolizei und der Münchner Feuerwehr sperrten in Verbindung mit Rettungsdienstkräften das Einsatzgebiet ab. Hierbei mussten etwa 380 Personen aus anliegenden Gebäuden vorübergehend evakuiert werden. Im Zeitraum der geplanten Entschärfung zwischen 20:30 Uhr und 21:30 Uhr sperrten Polizeikräfte Bereiche der Landsberger Straße für den Verkehr ab. Um 21:25 Uhr hatte der Sprengmeister die 500 Pfund schwere Bombe entschärft.

Die Abteilung Forstenried wurde um 17:22 Uhr zur Unterstützung gerufen und war mit beiden alarmierten Fahrzeugen unterwegs.

   



Unwetterbilanz in München
Mittwoch, 20. Juni 2012, 17:50 Uhr; Stadtgebiet München

Aufgrund der starken Regenfälle am späten Nachmittag, wurde die Feuerwehr München zu derzeit über 150 Einsätzen alarmiert. Der Starkregen verursachte vor allem überflutete Unterführungen, Tunnel, Keller und Tiefgaragen. Äste und Bäume auf Oberleitungen und Gehwegen mussten ebenfalls beseitigt werden. In einem Einkaufscenter beispielsweise standen circa 2000 Quadratmeter Fläche unter Wasser. Insgesamt waren im Stadtgebiet München zur Schadensbeseitigung kurzfristig bis zu 350 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr München sowie des Technischen Hilfswerk eingesetzt.

Die Abteilung Forstenried war mit allen drei Löschfahrzeugen im Einsatz und arbeitete 16 Einsätze im Stadtgebiet München ab.

         

    



Zimmerbrand in Fürstenried
Mittwoch, 16. Mai 2012, 10:07 Uhr; Limmatstraße

Aus einer Wohnung im Erdgeschoss quoll heute Vormittag dichter, schwarzer Rauch. Da  die Wohnungstüre offen stand, war auch das Treppenhaus bereits stark verraucht. Sofort  gingen die ersten Einsatzkräfte, geschützt mit schwerem Atemschutz, zur  Brandbekämpfung vor. Im Gang der Brandwohnung stand noch die 85 jährigen  Bewohnerin. Sie wurde sofort ins Freie gebracht und dort medizinisch versorgt. Die Dame  erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde zur weiteren Behandlung in eine  Münchner Klinik transportiert. Der Brand im Bad der Wohnung konnte schnell mit einem  C-Rohr abgelöscht werden. Parallel zu den Löschmaßnahmen kontrollierte ein weiterer  Trupp die angrenzenden Flure. Abschließend wurde der betroffene Bereich entraucht. Der  Sachschaden beläuft sich auf ca. 40.000 Euro. Die Polizei hat die Ursachenermittlung  aufgenommen.



Brand in Fotogeschäft
Mittwoch, 25. April 2012; 5.11 Uhr; Sauerbruchstraße

In einem Fotogeschäft brach in den frühen Morgenstunden ein Brand aus. Der Laden befindet sich im Erdgeschoss eines 12-stöckigen Hochhauses. Aufgrund der extrem starken Rauchentwicklung gestaltete sich die Situation vor Ort schwierig. Neben der sofort eingeleiteten Brandbekämpfung war eine breite Front des Hochhauses von einer aufsteigenden Rauchsäule bedroht. Einsatzkräfte der Feuerwehr kontrollierten intensiv im Inneren des Wohngebäudes auf eine mögliche Ausbreitung des giftigen Brandrauches. Nach rund 30 Minuten war der Brand unter Kontrolle. Alle Kellerräume der im Erdgeschoss befindlichen Ladenzeile waren verraucht. Die umfangreichen Belüftungsmaßnahmen dauerten bis in den Vormittag hinein an. Da verhindert wurde, dass Brandrauch in die Wohnungen des Hochhauses eindrang, konnten alle Bewohner darin verbleiben. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Der Sachschaden beläuft sich nach vorläufigen Einschätzungen auf mindestens 200.000 €.
Berufsfeuerwehr und Freiwillige Feuerwehr waren mit 120 Einsatzkräften vor Ort.



Taxifahrer wird erst an der Hausmauer gebremst
Samstag, 24. März 2012; 23.50 Uhr; Forstenrieder Allee + Herterichstraße

Am Samstag, 24.03.2012, gegen 23.45 Uhr, fuhr ein 21-jähriger Taxifahrer allein mit seinem Taxi, Skoda, auf der Liesl-Karlstadt-Straße aus Richtung Autobahn. An der Kreuzung zur Forstenrieder Allee wollte er nach links in diese abbiegen. In diesem Bereich ist die Geschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt. Nachdem die Fahrbahn aufgrund Regens nass war und er nicht mit angepasster Geschwindigkeit fuhr, verlor er beim Abbiegen die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr über die Kreuzung geradeaus. Dort prallte das Taxi zunächst gegen eine Bordsteinkante, fuhr auf den Gehweg, wurde nach rechts ausgehoben und stieß gegen einen Fahrradständer an der Hausmauer des Anwesens Forstenrieder Allee 187. Erst an der Hausmauer kam der 21-Jährige zum Stehen. Er wurde bei dem Unfall leicht an der Hand verletzt. Das Taxi wurde schwer beschädigt. Der Schaden beläuft sich auf ca. 15.000 Euro. Am Fahrradständer und an der Hausmauer entstand ein Schaden von ca. 10.000 Euro.



Brand in Neuforstenried
Samstag, 10. März 2012; 12.26 Uhr; Kemptener Straße

Am Samstag kam es zu einem Brand in einer Erdgeschosswohnung in Neuforstenried.  Einsatzkräfte der Abteilung Forstenried drangen unter schwerem Atemschutz in die komplett verrauchte Wohnung ein und löschten den Brand im Wohnzimmer. Desweiteren wurde ein Aquarium mit Fischen aus der Brandwohnung geborgen.

      


LKW-Brand in Anlieferzone
Freitag, 3. Februar 2012; 6.55 Uhr; Forstenrieder Allee

Als ein 52 jähriger LKW-Fahrer den Brand im Kastenaufbau seines 7,5 Tonnen LKW bemerkte, versuchte er noch selbst zu löschen. Nachdem ihm das nicht mehr gelang, alarmierte er gemeinsam mit dem Filialleiter des Einkaufscenters die Feuerwehr München. Bei Ankunft der Einsatzkräfte quoll bereits dicker schwarzer Rauch aus der LKW Anlieferzone direkt unter dem Einkaufscenter. Sofort gingen zwei Trupps zur Brandbekämpfung des LKW über die Garagenabfahrt vor. Weitere Trupps suchten indessen den verrauchten Tiefgaragenbereich nach Personen ab. Abschließend wurde die Tiefgarage mit einem Großlüfter entraucht. Bei den Löschversuchen zog sich der LKW-Fahrer eine Rauchgasvergiftung zu und wurde zur weiteren Behandlung in eine Klinik transportiert. Der Sachschaden wird auf ca. 150.000 Euro geschätzt. Die Brandfahndung hat die Ermittlungen aufgenommen.

                            

Heiße Asche setzt Garage mit Pkw in Brand
Dienstag, 17. Januar 2012; 14.23 Uhr; Spielmannsauer Straße

Am Dienstag, 17.01.2012, gegen 14.30 Uhr, siebte eine 45-jährige Münchnerin Asche aus ihrem Kachelofen. Die groben Aschestücke warf sie in einen Plastikeimer, welchen sie in ihrer frei stehenden Einzelgarage abstellte. Der Inhalt des Eimers entzündete sich, die Flammen griffen daraufhin auf die in der Garage gelagerten Gegenstände über und erfassten bereits das Heck des dort abgestellten Pkw. Die gerufene Feuerwehr brach das  Garagentor auf und konnte das Fahrzeug herausschieben. Die Garage brannte jedoch aus. Durch den Brand entstand ein Schaden in Höhe von ca. 20.000 Euro. Personen  wurden glücklicherweise nicht verletzt.