Kellerbrand auf Baustelle in Sendling
Donnerstag, 16. Dezember 2010, 14:31 Uhr; Drygalski-Allee
Am frühen Nachmittag wurde die Münchner Feuerwehr zu einem Kellerbrand in das ehemals im Besitz der Landeshauptstadt München befindlichen Heizwerk Süd in Sendling gerufen. Der Gebäudekomplex befindet sich gerade im Rückbau. Zur Brandbekämpfung gingen zwei Stoßtrupps mit Strahlrohren zum Brandherd vor und löschten den Brand. Dabei hatten sie mit der Rauchentwicklung beim Vordringen zu kämpfen. Dennoch konnte der Einsatzleiter nach einer knappen Viertelstunde “Feuer in Gewalt” geben.
Noch während den Löscharbeiten meldeten sich insgesamt 17 Arbeiter, da sie Symptome einer Rauchgasinhalation bemerkten. Sie wurden in einem Großraumrettungswagen von einem Notarzt ambulant untersucht. Bei 13 der Untersuchten konnte keine Notwendigkeit der klinischen Behandlung festgestellt werden. Vier der untersuchten Personen mussten allerdings zur weiteren Abklärung in Münchner Kliniken transportiert werden.
Ein Sachschaden kann Aufgrund der Demontagearbeiten als nicht existent bezeichnet werden. Die Brandursache kann von Seiten der Feuerwehr nicht benannt werden.
Apartment ausgebrannt
Dienstag, 16. November 2010, 08.50 Uhr; Oberländerstraße
Anwohner bemerkten heute vormittag einen Brand in einem Wohnhaus in Untersendling und alarmierten die Feuerwehr. Als die Feuerwehrmänner an der Einsatzstelle eintrafen schlugen die Flammen bereits aus den geborstenen Fenstern des im ersten Obergeschoss gelegenem Apartments und drohten bereits auf das zweite Stockwerk überzugreifen. Sofort drangen die Beamten, geschützt durch schweren Atemschutz, durch das Treppenhaus sowie von außen über eine tragbare Leiter zu der Wohnung vor und begannen mit der Brandbekämpfung. 13 Personen die das Gebäude nicht mehr verlassen konnten, flüchteten sich auf das Dach des fünfgeschossigen Gebäudes und wurden dort von den Feuerwehrmännern mit Hilfe von mehreren Drehleitern in Sicherheit
gebracht. Zeitgleich waren mehrere Trupps im Einsatz um das völlig verrauchte Treppenhaus sowie alle Wohnungen zu kontrollieren. Insgesamt wurden 79 Personen von der Feuerwehr gerettet und ins Freie gebracht. Zum Teil mussten sie in einem Großraumrettungswagen der Münchner Berufsfeuerwehr betreut werden. Sieben Bewohner wurden mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht. Sechs leicht verletzte Personen wurden vom Rettungsdienst betreut. Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatten sich vier Bewohner selbst in Sicherheit gebracht. Aus dem fünften Obergeschoss konnten die Feuerwehrmänner einen Zwerghasen unverlezt in Sicherheit bringen. Um 09:51 konnte vom Einsatzleiter “Feuer aus” gemeldet werden. Mit Hilfe von Hochleistungslüftern entrauchten die Einsatzkräfte die betroffenen Räumlichkeiten. Das Apartment in dem das Feuer ausgebrochen war wurde völlig zerstört und die Fassade des Gebäudes stark in Mitleidenschaft gezogen. Der Sachschaden der bei dem Brand entstanden ist, kann derzeit nicht beziffert werden. Zur Klärung der Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Kurz nach Beendigung der Löscharbeiten konnten die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.
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Brand nach Demonstration
Samstag, 8. Mai 2010, 20.30 Uhr; Schweizer Platz
Für den 08.05.2010 (Jahrestag der Kapitulation Deutschlands; Ende des II. Weltkriegs in Europa) waren in München mehrere Veranstaltungen angemeldet und durchgeführt worden. Eine Veranstaltung fand in der Innenstadt statt. Die Auftaktkundgebung am Rindermarkt begann gegen 14.35 Uhr mit ca. 250 – 280 Personen. Darunter waren auch ca. 30 – 50 schwarzer Block. Zu Beginn des Demonstrationszuges – der über Marienplatz, Tal, Isartorplatz, Frauenstraße, Blumenstraße zum Sendlinger-Tor-Platz führte waren ca. 600 Teilnehmer, darunter ca. 300 Personen aus dem autonomen Spektrum gezählt worden. Eine Schlusskundgebung fand auf dem Sendlinger-Tor-Platz statt. Dabei wurden die Teilnehmer aufgefordert, zum Kulturfest nach Fürstenried zu gehen. Die Veranstaltung war gegen 16.15 Uhr beendet. Eine Versammlung auf dem Lehnbachplatz sowie eine Veranstaltung in der Pfingstrosenstraße wurden durch die Versammlungsleiter im Vorfeld abgesagt. In Fürstenried fand ein Kulturfest „München ist bunt“ in der Tischlerstraße statt. Veranstalter waren zwei Bezirksausschüsse. Vor ca. 1000 Teilnehmern sprach u.a. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude. Die Veranstaltung dauerte von 16.15 Uhr bis gegen 22.00 Uhr. Die Rechtsextremisten hatten ebenfalls eine Veranstaltung angemeldet. Diese begann verspätet (gegen 19.00 Uhr) mit der Auftaktkundgebung auf dem Schweizer Platz (U-Bahnhof Fürstenried West). Anwesend waren ca. 80 Personen. Mehrere 100 Gegendemonstranten wurden gezählt. Gegen 19.10 Uhr begann der Demonstrationszug entlang der Graubündener Straße. Kurz vor der Forst-Kasten-Allee kam der Aufzug zum Stehen, da mehrere 100 Personen aus dem bürgerlichen Lager den Zugweg blockierten. Auf eine polizeiliche Räumung wurde aus Gründen der Verhältnismäßigkeit verzichtet. Gegen 20.00 Uhr wendete der Demonstrationszug der Rechtsextremisten und ging nach einer Zwischenkundgebung zum Schweizer Platz zurück. Am Zugweg äußerten ca. 1000 Personen an den Sperrgittern lautstark ihren Unmut gegen die Neonazis. Um 20.20 Uhr wurde die Versammlung beendet. In einem Gespräch mit dem Einsatzleiter teilte der Veranstalter der Freien Nationalisten München mit, dass er eine weitere Versammlung an einem anderen Ort durchführen wolle und auch weitere dezentrale Aktionen im Stadtgebiet plane. Das wurde ihm durch die Polizei verboten, da dies eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung erwarten lassen würde. Da aufgrund des geschlossenen Verhaltens der Rechtsextremisten weitere Aktionen zu befürchten waren, wurde die Gewahrsamnahme zur Gefahrenabwehr angeordnet. In Absprache mit der U-Bahn-Wache wurden die Personen mit einem leerstehenden U-Bahn-Zug zum Marienplatz gebracht und ins Polizeipräsidium geführt. Nach Identitätsfeststellung wurden die ersten gegen 22.05 Uhr wieder entlassen. Die letzte Entlassung erfolgte um 22.50 Uhr. Von dieser Maßnahme waren ca. 80 Personen betroffen. Während des Veranstaltungstages kam es zu sechs Identitätsfeststellungen im Vorfeld der Veranstaltungen sowie zu 21 Festnahmen wegen verschiedener Delikte (Hitlergruss, verbotene Vermummung, Beleidigung). Die Münchner Polizei wurde von der Bereitschaftspolizei unterstützt. Insgesamt waren mehrere 100 Beamte im Einsatz. [PPM]
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Pkw in Brand
Mittwoch, 14. April 2010; 18.09 Uhr; Barmseestraße
Gestern Abend geriet in einer Lackierkabine, in der Werkhalle, eines Busunternehmens ein Pkw bei Schweißarbeiten in Brand. Arbeiter des Unternehmens bemerkten das Feuer flüchteten aus der Halle und alarmierten die Feuerwehr. Als die Feuerwehrmänner an der Einsatzstelle eintrafen drang bereits aus drei Werkstatttoren dichter schwarzer Rauch. Hinter dem vierten Tor, das noch geschlossen war, befand sich die Lackierkabine. Geschützt durch schweren Atemschutz drangen die Einsatzkräfte in die völlig verrauchte Kabine vor und löschten den Brand mit zwei Schaumrohren. Da die Elektrik des Tores durch das Feuer schon in Mitleidenschaft gezogen war, konnte es nur noch gewaltsam geöffnet werden. Zeitgleich waren mehrere Trupps im Einsatz um die restliche Werkshalle nach Personen abzusuchen. Mit Hilfe eines Hochleistungslüfters entrauchten die Einsatzkräfte die Räumlichkeiten. Verletzt durch das Feuer wurde zum Glück niemand. Der Sachschaden der bei dem Brand entstanden ist, wird auf 80.000 Euro geschätzt.
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Verkehrsunfall auf der A95
Dienstag, 02. Februar 2010, 10:20 Uhr; A95 München-Garmisch KM 9,0
Vermutlich aufgrund einer Herzattacke fuhr heute Vormittag ein 75-Jähriger PKW-Fahrer in die Leitplanke der A95. Er schlitterte circa 100 Meter an der Leitplanke entlang, bis er zum Stehen kam. Eine vorbeifahrende Krankenschwester und ein weiterer Autofahrer schlugen die Scheibe des Fahrzeuges ein und leisteten Erste Hilfe, an dem bereits bewusstlosen Mann. Der eintreffenden Rettungskräfte befreiten den 75-Jährigen aus dem Hyundai und reanimierten ihn mit Unterstützung des Notarztes. Die Reanimation blieb leider erfolglos. Der Mann verstarb noch an der Unfallstelle. Die Münchner Feuerwehr sperrte in Zusammenarbeit mit der Polizei die A95, ab AS Fürstenried in Richtung Garmisch, komplett für circa ein halbe Stunde. Dem Rettungshubschrauber Christoph München wurde so eine Landemöglichkeit auf der Autobahn geschaffen.
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