Besondere Einsätze 2011

Brand in einem Labor verursacht hohen Sachschaden
Donnerstag, 24.November 2011; 21.28 Uhr; Butenandstraße

Aus derzeit noch unbekannter Ursache kam es gestern Abend zu einem schadensträchtigen Brand in einem Labor in Großhadern. Eine Angestellte hatte den Brand bemerkt und mit einem Druckknopfmelder die Feuerwehr alarmiert. Die zuerst eingetroffenen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr forderten unverzüglich Verstärkung an. Erste Erkundigungen der mit etwa 80 Einsatzkräften ausgerückten Feuerwehr ergaben dann einen Brand in eine chemischen Labor in dritten Obergeschoss. Da keine Schutzstufen für besondere Gefahren in den betroffen Räumlichkeiten zu beachten waren, konnte der Brand schon nach kurzer Zeit gelöscht werden. Durch eine beschädigte Wasserkühlung kam es zu einem Wasserschaden der von den Einsatzkräften noch beseitigt wurde. Bei dem Brand wurden keine Personen verletzt, auch Anwohner waren zu keiner Zeit gefährdet. Der Sachschaden wird jedoch auf mindestens 500.000€ geschätzt.

71-jähriger erleidet bei Verpuffung Brandverletzungen
Dienstag, 13. September 2011; 21.22 Uhr; Drygalski-Allee

Am Dienstag, den 13.09.2011 war ein 71-jähriger Münchner Rentner in seinem Gartenhaus in der Kleingartenanlage an der Stäblistraße. Er wechselte an seinem Gaskocher eine Kartusche aus, dabei kam es zu einer Verpuffung eines Gas-Luft-Gemisches mit einer Stichflamme. Der 71-jährige Mann erlitt hierbei Verbrennungsverletzungen. Der Mann wurde durch die Abteilung Forstenried gerettet. Durch die Verpuffung entwickelte sich ein Brand, der das gesamte freistehende Gartenhaus von sechs mal acht Metern erfasste. Die angerückten Kräfte der Feuerwehr hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Der Brandverletzte kam zur weiteren Behandlung in eine Klinik. Die Brandursache wird derzeit von der Polizei untersucht. Der Schaden wird auf etwa 10.000€ geschätzt.

Rauchvergiftung bei Zimmerbrand
Samstag, 6. August 2011; 20.29 Uhr; Filchnerstraße

In einem Seniorenwohnheim kam es gestern Abend zu einem Brand. Das Feuer brach in einem der Appartements im ersten Stock aus derzeit noch ungeklärter Ursache aus. Die Feuerwehr rückte wegen der besonderen Gefahrenlage mit einem Aufgebot von etwa 70 Einsatzkräften an. Da es gelang, die Rauchausbreitung auf die Schadenswohnung zu begrenzen war eine Räumung des Gebäudes nicht notwendig. Aus der Wohnung wurde durch die Abteilung Forstenried ein etwa 80-jähriger Mann mit einer schweren Rauchgasvergiftung gerettet. Er kam unter Reanimationsbedingungen in eine Klinik. Andere Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Von dem Brand betroffen war nur das Appartement des Rauch- verletzten, der Schaden wird auf 10.000€ geschätzt.

Brennender PKW in Park&Ride-Tiefgarage
Donnerstag, 26. Mai 2011; 07.25 Uhr; Schweizer Platz

Ein Feuer in der Park&Ride-Tiefgarage an der U-Bahnstation Fürstenried West wurde heute morgen in der Integrierten Leitstelle gemeldet. Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung sehen. In der Mitte des weitläufigen Parkdecks war ein PKW in Brand geraten. Über die Tiefgaragenzufahrt nahmen die Beamten den Löschangriff vor. Das brennende Fahrzeug konnte nach 25 Minuten gelöscht werden. Eine Rauchverschleppung in den angrenzenden U-Bahnhof wurde durch taktische Lüftungsmaßnahem der Feuerwehr sowie den baulichen Gegebenheiten verhindert. Die starke Verrauchung in der Tiefgarage konnte nach den Löscharbeiten mit mehreren tragbaren Lüftungsgeräten sowie einem Gerätewagen mit aufgebauten Großlüfter beseitigt werden. Der U-Bahnbetrieb war zu keiner Zeit beeinträchtigt. Verletzt wurde niemand. Der entstanden Sachschaden kann von Seite der Feuerwehr nicht beziffert werden.

45-jähriger Bauarbeiter verstirbt nach Betriebsunfall
Dienstag, 12. April 2011; 13:21 Uhr; Drygalski Allee

Im Rahmen von Baumaßnahmen werden derzeit u.a. die Heizkessel im Gebäude eines alten Heizkraftwerks in Solln abgebaut.
Am Dienstag, 12.04.2011, 13.15 Uhr, stand ein 45-jähriger Arbeiter alleine auf einer Plattform in einem Kesselabschnitt. Er war damit befasst, Kesselteile mit einem Schweißgerät zu demontieren. Aus noch ungeklärter Ursache fiel er von der Plattform und schlug auf den ca. 15 Meter darunter liegenden Boden auf. Seine Kollegen verständigten den Notarzt, der nur noch den Tod feststellen konnte. Die Ermittlungen wurden von Fachkommissariat vor Ort aufgenommen. Ein Mitarbeiter des Gewerbeaufsichtsamtes war ebenfalls am Einsatzort. Der genaue Unfallhergang bedarf noch eingehender Ermittlungen. [PPM]

Mutter und Kinder durch Brand verletzt
Sonntag, 13. Februar 2011; 20.53 Uhr; Engadiner Straße

Im Stadtteil Fürstenried wurden eine Mutter und ihre beiden kleinen Kinder durch ein Feuer in ihrer Wohnung verletzt. Der Brand brach in der Küche aus und zerstörte diese komplett. Bei Ankunft der Feuerwehr hatte die Familie die Wohnung im 1. Stock bereits verlassen. Über den Treppenraum des 9-geschossigen Wohngebäudes konnte sich der Brandrauch im Gebäude ausbreiten. Ein Großteil der Hausbewohner flüchtete aus dem Gebäude. Sie wurden während der Löscharbeiten in einem Großraumrettungswagen der Feuerwehr untergebracht. Vier Hausbewohner erlitten Rauchgasvergiftungen. Der Rettungsdienst versorgte sie und brachte sie in Kliniken. Eine weitere Person wurde vor Ort ambulant behandelt. Die Mutter, ihr dreijähriger Sohn sowie die zweijährige Tochter atmeten ebenfalls den giftigen Brandrauch ein. Der Kindernotarzt der Berufsfeuerwehr versorgte die Kleinen. Mit einem Rettungswagen der Berufsfeuer wurden die Drei in ein Krankenhaus gebracht. Die restlichen Bewohner konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 20.000 €.

Wohnungsbrand aufgrund eines technischen Defekts – Fürstenried
Mittwoch, 26. Januar 2011; 18.47 Uhr; Schaffhauser Straße

Aufgrund eines technischen Defekts an einem Transformator einer Lampe kam es am Mittwoch, 26.01.2011, gegen 18.50 Uhr, zu einem Brand in einer Wohnung. Die Wohnung befindet sich in einem Mehrfamilienhaus in der Schaffhauser Straße in Fürstenried. Der Brand des Transformators griff auf einen daneben befindlichen Vorhang über. Die 63-jährige Wohnungsinhaberin konnte den Brand selber löschen, zog sich dabei jedoch eine leichte Rauchgasvergiftung und eine leichte Brandverletzung am Fuß zu. Sie kam zur Behandlung in ein Münchner Krankenhaus.
Durch den Brand entstand ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro. [PPM]